Regierung Serbiens einverstanden - Slowenen bekommen weitere 12 Firmen zurück
Freitag, 19.06.2009.
11:18
Das slowenische Unternehmen "Kompas" hat nach 16 Jahren die Kontrolle über seine Filiale "Kompas" in Belgrad wieder übernommen. Die Belgrader Filiale wurde 1993, nach dem Zerfall von SFRJ in Staatseigentum überführt und seitdem als ein selbstständiges Unternehmen - mit unverändertem Namen - gearbeitet.
Die Regierung Serbiens stimmte der Unterzeichnung eines Abkommens zu, nach dem das Belgrader Unternehmen "Kompas" seiner slowenischen Muttergesellschaft zurückgegeben wurde. Das gleiche Schicksal erwartet weitere 12 Unternehmen in Serbien, die vor dem Krieg als Filialen slowenischer Unternehmen tätig waren.
"Kompas" Belgrad soll dem internationalen "Kompas"-Netz angsschlossen werden, das fast 500 Mitarbeiter in 20 europäischen Ländern und in den USA beschäftigt und 2008 einen Umsatz von 230 Mio. Euro gemacht hatte.
Der kroatische Reiseveranstalter "Adriatica.net" kontrolliert "Kompas" durch seine Aktienmehrheit, berichten slowenische Medien.
Der serbische Wirtschaftsminister Mlađan Dinkić wies darauf hin, dass die slowenische Seite für ähnliche Lösung bereit ist, wenn es um das Vermögen serbischer Firmen in Slowenien geht. Slowenien ist die erste ehemalige jugoslawische Republik, die sich an solche Lösung gewagt hat.
Vlada Republike Srbije
KOMPAS KRAGUJEVAC
Ministarstvo privrede Republike Srbije
ADRIATICA.NET d.o.o. Zagreb

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