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Erstes Twinning-Projekt im Bereich der Veterinärmedizin realisiert – Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Serbien, Deutschland und Österreich

Quelle: Beta Donnerstag, 02.07.2009. 15:09
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Das veterinärmedizinische Amt des serbischen Ministeriums für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft führte am 17. Juni 2009 die Realisierung des ersten Twinning-Projekts im Bereich der Veterinärmedizin in Serbien zu Ende. Die Europäische Union hat das Projekt mit 2 Mio. Euro unterstützt.

Das Projekt "Institutionelle Stärkung der Kapazitäten des Veterinärmedizinischen Amtes Serbiens" wurde vom serbischen Landwirtschaftsministerium und seinen Projektpartnern, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und "Agrarmarkt" aus Österreich realisiert, sagte der serbische Landwirtschaftsminister, Saša Dragin bei der Eröffnung des letzten Workschops im Rahmen des Projekts.

30 Experten aus Deutschland, Österreich und der Slowakei nahmen am Projekt zur Erweiterung der administrativen Kapazitäten des Veterinärmedizinischen Amtes, zur Harmonisierung der bestehenden Vorschriften und Gesetze mit der EU-Regeln, Erhöhung der Effizienz der Veterinärmedizinischen Aufsichtsbehörde und Kontrolle und umweltfreundliche und hygienische Entsorgung von tierischen Abfällen teil.

- Ihre Hilfe ist von enormen Bedeutugn für die Verbesserung des Gesundheitsschutzes und für die Wohlfahrt der Tiere, hygienische Sicherheit von Lebensmitteln tierischer Herkunft und Entwickung der Marktwirtschaft in Serbien – sagte Dragin.

Das Projekt ermöglicht eine aktive Teilnahme am internationale Wettbewerb, im Einklang mit Normen der EU-Länder.

Das Projekt war von großer Hilfe bei der Erstellung des Gesetzes über Lebensmittelsicherheit und Gesetzes über Wohlfahrt der Tiere, sagte man am Anfang des Workshops.

Der deutsche Botschafter in Serbien Wolfram Maas meinte, dass durch erfolgreiche Realisierung des Twinnings-Projekts Serbien ein Schritt näher an der EU gekommen sei.

Das Projekt beweist, dass Serbien nicht allein und von EU-Partnern verlassen ist. Man hat ihm mit Rat und Tat beigestanden.

Das Projekt ist auch von bilateralen Bedeutung, weil Deutschland noch immer der größte Außenhandelspartner Serbiens ist, sagte Maas.

Der EU-Weg wurde Serbien nie gesperrt, blockiert oder unterbrochen, sagte er und fügte hinzu, dass Deutschland, als zuverlässiger Partner, Serbien sowohl in der Landwirtschaft als auch in anderen Sektoren weiterhin unterstützen will.

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