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Hafen "Bar" geteilt in sieben Gesellschaften

Quelle: Biznis Samstag, 13.06.2009. 16:38
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Podeli

(Hafen "Bar")

Der Hafen "Bar" soll durch Gründung von zwei Aktiengesellschaften und fünf verbundenen Gesellschaften umstrukturiert werden, das beschloss die Kommission für die Privatisierung des Unternehmens aus Bar.

Der Hafen "Bar" soll in Aktiengesellschaften "Kontejnerski terminali i generalni tereti" (Containerterminals) und "Tečni i rasuti tereti" (Flüssige Frachten und Schüttgut) und noch fünf abhängigen Gesellschaften geteilt werden. Das Unternehmen "Luka Bar" soll demnächst im Zentralen Handelsregister des Handelsgerichts gelöscht werden.

Durch Teilung in zwei neue, unabhängige Gesellschaften verlieren Aktionäre nichts, heißt es in der Mitteilung der Privatisierungskommission, weil sie einen gleichen Anteil an beiden neuen Aktiengesellschaften bekommen. Der Staat beteiligt sich mit 54,05% an neu gegründeten, unabhängigen Unternehmen, genau so wie beim Hafen "Bar". Der Nominalwert der Aktien neuer Unternehmen beträgt 2,36 Euro wie der Nominalwert der Aktien des Hafens "Bar".

Das Unternehmen "Tečni i rasuti tereti" ist gesetzlicher Nachfolger des Hafens "Bar", so dass ihm die jährliche Konzession für die Hafeninfrastruktur gehört.

Der Hafen "Bar" war öffentliches Unternehmen seit seiner Gründung im Jahre 1906. Ende Februar 1999 wurde es in eine Aktiengesellschaft transformiert. Die ganze Umstrukturierung soll in folgendem eineinhalb Monat zu Ende geführt werden. Neu gegründete Gesellschaften könnten in diesem Fall schon im September dieses Jahres zum Verkauf ausgeschrieben werden. Verbunden bleiben zwei Aktien- und fünf Gesellschaften mit beschränkter Haftung durch vierjährige Verträge über gegenseiteige Dienstleistungen.

Der Hafen "Bar" hat im Vorjahr Verluste in Höhe von 3,53 Mio. Euro verbucht, obwohl er einen Umsatz von 22,31 Mio. Euro gemacht hat. Der Hafen hat im Vorjahr Forderungen im Gesamtwert von 1,79 Mio. Euro abgeschrieben und das Geschäftsjahr mit 6,9 Mio. Euro, die man ihn für verschiedene Dienstleistungen schuldet.

Die Geschäftsleitung des Hafens, die Regierung und Gewerkschaft einigten sich im Vorjahr über Abfindungen für überschüssige Arbeitnehmer in Höhe von 1000 Euro für jedes Beschäftigungsjahr und zusätzliche Auszahlung von 24 durchschnittlichen Löhnen im Unternehmen. Die Geschäftsleitung ist der Meinung, dass 452 Arbeiter bzw. 32,3% der Beschäftigte für überschüssig erklärt werden könnten. Fast 15 Mio. Euro würden sie das Unternehmen kosten.

Der Exekutivdirektor des Hafens "Bar" Slobo Pajović meint, dass sich diese Summe durch Verkauf des Unternehmensvermögens leicht verschaffen lässt.

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