Ada-Brücke ohne Nutzungsgenehmigung nach sieben Jahren
Früheren Ankündigungen der Verantwortlichen zufolge soll dies 2017, dann Mitte 2018 geschehen, und jetzt werden keine Fristen mehr erwähnt. Die Direktion für Bauland und Bebauungsangelegenheiten von Belgrad erklärte gegenüber Blic, dass das öffentliche Beschaffungsverfahren durchgeführt und der Bericht der Kommission zur technischen Prüfung eingeholt worden sei.
- Das öffentliche Vergabeverfahren für die Erstellung einer Studie der geodätischer Arbeiten für das Bauobjekt und einer Studie der geodätischer Arbeiten für die unterirdischen Anlagen der Ada-Brücke zum Zweck der Erteilung einer Nutzungsgenehmigung ist derzeit im Gangen - so die Direktion.
Auf die Frage nach der neuen Frist für die Erteilung der Genehmigung hat die Agentur keine klare Antwort gegeben, so dass sicher ist, dass dies auch 2019 nicht passieren wird.
- Sobald die Studie abgeschlossen ist, wird sie zusammen mit einem positiven Bericht der Kommission zur technischen Prüfung und einem Antrag auf Erteilung der Nutzungsgenehmigung an das zuständige Ministerium gesendet - sagte die Agentur.
Nach Ansicht von Experten der Fakultät für Verkehrswissenschaften hat das Fehlen dieses Dokuments keinen Einfluss auf die praktische Anwendung der Brücke. Sie zitierten Beispiele für andere Strukturen, die seit Jahrzehnten ohne Nutzungsgenehmigung in Betrieb sind.
In Anbetracht dessen, dass die Brücke auch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden soll, bleiben die für sie vorgesehenen Aufzüge, die eine Million Euro kosten, ungenutzt. Auch die Instandhaltung der Brücke ist eines der Probleme, da aufgrund der fehlenden Nutzungsgenehmigung nicht bekannt ist, wer für diese Aufgabe zuständig ist.
Die Verlegung der Straßenbahngleise auf der Ada-Brücke soll Mitte 2019 abgeschlossen sein. Anschließend werden neue Straßenbahnlinien eingeführt, die Banovo Brdo und Rakovica einerseits und Neu Belgrad andererseits verbinden.

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