Griechischer Pharmakonzern "Alapis" interessiert an "Galenika"
Donnerstag, 28.05.2009.
11:32
Der griechische Pharmakonzern "Alapis", der den serbischen Pharma-Großhändler "Šumadijalek" aus Čačak betreibt, interessiert sich für die Übernahme des Pharmaunternehmens "Galenika", gab der Generaldirektor von "Šumadijalek" Ianis Georgakopoulos bekannt.
- Es handelt sich um eine Möglichkeit, unsere Produktionsbasis in Südosteuropa zu erweitern, und den Export in andere Länder, z.b. nach Russland zu erhöhen - sagte Georgakopulos.
Als Hersteller und Großhändler ist "Alapis" in Bulgarien, Rumänien und Kroatien präsent. Der Konzern will aber alle Märkte in Südosteuropa allmählich erschließen.
"Alapis" hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich, sagt Georgakopulos. Der Umsatz ist um 157% im Vergleich zu 2007 gestiegen und 1.136 Mrd. Euro erreicht, heißt es im konsolidierten Bericht der Gruppe. Der Gewinn nahm um 137% zu und erreichte 277 Mio. Euro.
- Unsere Investition in Serbien, die Konsolidierung und Entwicklung des Pharma-Großhandlers "Šumadijalek", geriet jetzt in eine dynamische Phase. Wir warten momentan auf die Registrierung von unseren Generika, die in Griechenland hergestellt werden - sagte er.
"Alapis" hat "Šumadijalek" vor 14 Monaten übernommen, als das Unternehmen in einer hoffnungslosen Geschäftslage gewesen war.
Georgakopulos wies auf das erfolgreich realisierte erste Investitionsprogramm für "Šumadijalek" hin, in dessen Rahmen ein neuer, 1000 m2 großer Lagerraum in Nova Pazova gekauft, ein neues Informationssystem eingeführt und der bestehenden Fuhrpark modernisiert wurde.
Der neue Inhaber behauptet, dass es bisher keine Kündigungen gegeben habe. Das Unternehmen hat 65 Mitarbeiter und beschäftigt neue. Wenn das Logistikzentrum in Nov Pazova seiner Bestimmung übergeben wird, sollen 25 bis 30 neue Mitarbeiter eingestellt werden.
Georgakopoulos ist von großem Entwicklungspotenzial des serbischen Pharmemarktes fest überzeugt - sowohl wenn es um die Herstellung als auch wenn es um den Groß- und Einzelhandel geht.
- Die Produktion hat hier eine gute Perspektive. Es gibt nur einige Konkurrenten und die Nachfrage ist groß - sagte er.

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