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USA verlangt Abschaffung von zusätzlichen Zollgebühren für Waren aus Zentralserbien von der Regierung in Pristina - Wenn es keine Vereinbarung gibt, Gebühren sogar bis 2022?

Quelle: Tanjug Mittwoch, 16.01.2019. 10:23
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Podeli

(Fotohxdyl/shutterstock.com)
Der kosovarische Regierungschef Ramush Haradinaj bestätigte die Nachrichten, dass die USA die Abschaffung von 100% Zollgebühren für Waren aus Zentralserbien von der Regierung in Pristina offiziell verlangt haben. Er bekräftigte die Position der Regierung, sie erst nach einer Einigung mit Serbien über die Anerkennung der Unabhängigkeit von Kosovo aufzuheben.

Der US-amerikanische Botschafter in Serbien Philip Kosnett habe ihm den Standpunkt der USA zu erwähnten Gebühren für Waren aus Zentralserbien mitgeteilt, erklärte Haradinaj auf einer Pressekonerenz.

- Der Botschaft hat mich über den Standpunkt der US-Regierung zur Abschaffung der Zollgebühren informiert, als Bedingung für die Fortsetzung des Dialogs. Das ist ihre offzielle Forderung. Sie wissen aber auch, dass wir nicht das Recht haben, ihre Ansichten zu kommentieren.

Trotz des US-Antrags und der drohenden Sanktionen gegen Pristina behauptet Haradinaj, dass die erhöhten Zollgebühren bis zur Unterschreibung eines allumfassenden Abkommens und Anerkennung des Unabhängigkeit von Kosovo seitens Serbiens als Folge in Kraft bleiben würden.

Dreijährige Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina in Brüssel hat Haradinaj als "Zirkus" bezeichnet und unterstrichen, dass bisher erzielte Ergebnisse nicht wert sind, um Gebühren auf das frühere Niveau senken. Er wiederholte auch, dass Pristina sie noch heute abschaffen würde, wenn man die erwünschte Einigung erzielen würde.

- Nicht Anders könnte diese Vereinbarung ersetzen. Und bevor wir eine Einigung über die gegenseitige Anerkennung erzielen, ist es ausgeschlossen, dass die zusätzlichen Zollgebühren abgeschafft werden. Wir haben sie verhängt, um die Unterzeichnung des Abkommens über die Anerkennung der Unabhängigkeit von Kosovo sicherzustellen - so Haradinaj.


Es wird erwartet, dass eine Einigung mit Belgrad über die Anerkennung erzielt wird, und wenn dies nicht vor 2022 geschiet, werden die Gebühren in Kraft bleiben.

- Wenn beide Länder nicht am selben Tag der EU beitreten, kann die balkanische Frage nicht gelöst werden - so Haradinaj.

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