BUGARIN: Wir verhandeln mit dem Iran über Freihandelsabkommen
Sonntag, 24.05.2009.
10:43
- Serbien verhandelt über den Freihandelsabkommen mit dem Iran, dessen Markt mit hohen Zöllen geschützt ist. Solches Vertrag würde den Einstieg unserer Hersteller in den iranischen Markt beträchtlich erleichtern. Der Iran würde in diesem Fall die Zölle von 150 bis sogar 200% auf 4% senken. Geplant ist auch die Intensivierung des Warenverkehrs mit Libyen sowie mit anderen Ländern in Nordafrika und im Nahost - gab gestern Miloš Bugarin, Vorsitzender der Wirtschaftskammer Serbien.
In den ersten drei Monaten dieses Jahres erreichte der Warenverkehr zwischen Serbien und dem Iran den Wert von 7,4 Mio. US-Dollar, was einen Rückgang um 47% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 darstellt. Serbien hat dabei einen Exportüberschuss von 30,4 Mio. US-Dollar verzeichnet (in den Iran werden vorwiegend Busse, Motoren für Traktoren, Ersatzteile, Karton ausgeführt und aus dem Iran werden vor allem Pistazien, Zink, Eisen, Motorölen u.a. eingeführt).
Bugarin erinnerte auch an die Nationale Ausstellung Serbiens, die am Sonntag (24. Mai 2009) in Minsk eröffnet wird und an der 74 serbische Unternehmen - Bauunternehmen, Hersteller von Baumaterial, landwirtschaftliche Unternehmen, Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller teilnehmen sollen.
- Es handelt sich um neue Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern, die zur Erhöhung des Warenverkehrs mit Weißrussland führen sollen. Wir haben im Vorjahr erst 8 Mio. US-Dollar erreicht. Durch Unterzeichnung des Freihandelsabkommens erschließen wie einen neuen Markt für unsere Unternehmen. Ich glaube, dass wir bald das Niveau des Warenverkehrs aus den Neunzigerjähren - 200 Mio. US-Dollar in folgende Jahren erreichen können - hob Bugarin hervor.
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