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Investitionen in NIS 2009 erreichen 118 Mio. Euro

Quelle: Beta Donnerstag, 21.05.2009. 15:29
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Investitionen in das Erdölunternehmen "Naftna industrija Srbije" (NIS) erreichen geplante 118 Mio. Euro in diesem Jahr, gaben gestern (18. Mai 2009) Vertreter der neuen Geschäftsleitung bekannt.

Erwähnte Summe soll in Erdölraffinerien in Pančevo und Novi Sad, in Tankstellen, Lagerräume und regelmässige Wartung von Objekten investiert werden, sagte der stellvertretende Generaldirektor des Unternehmens, Nicolas Petri an einer Pressekonferenz.

Der Mehrheitsaktionär "Gazpromneft" hat genug Geld für geplante Investitionen bereitgestellt, hob er hervor. Vorgesehen waren, unter anderem, Investitionen im Wert von 68 Mio. Euro in eine neue Anlage in der Raffinerie in Pančevo und 50 Mio. Euro in den Umweltschutz, aber die Projekte sind noch nicht fertig.

Man hat die Ausstattung für den Hafen in Pančevo schon gekauft, aber die Projektunterlagen sind noch immer nicht fertig, weshalb man auf die Baugenehmigung warten mus.

Das Unternehmen hat Verluste durch Verarbeitung von Erdöl im Auftrag anderer Unternehmen verbucht, sagte die Geschäftsleitung und wies auf den realen Verarbeitungspreis von 52 US-Dollar hin, beträchtlich höheren im Vergleich zu 29 US-Dollar aus dem Jahr 2005.

Der Generaldirektor von NIS Kiril Krawtschenko meint, dass die Erhöhung des Verarbeitungspreises zum Anstieg von Kraftstoffpreisen um 2,5 % führen würde.

Krawtschenko wies auch darauf hin, dass man sich bei der Übernahme keinen Illusionen über die geschäftliche Lage des serbischen Erdölunternehmens hingegeben habe. Die Situation sei trotzdem komplizierter, als man erwartet habe.

Er hofft, dass Revisoren den Bericht über das Vorjahr bis Ende Mai fertig stellen werden, wiederholte er.

- Wir wollen einen klaren Geschäftsbericht, ohne Hinweise auf Umstimmigkeiten mit dem Finanzbericht - sagte er.

Krawtschenko glaubt, dass NIS im Vorjahr mit Verlust gearbeitet hat.

Der Generaldirektor betonten ,dass die Geschäftsleitung in diesem Jahr die Kosten reduzieren, mit der Rekonstruktion beginnen und eine Geschäftsstrategie für die nächsten fünf Jahren vorbereiten will.

Vertreter der Geschäftsleitung von NIS wiesen auch darauf hin, dass die Schulden der Republik Serbien bzw. ihrer öffentlichen Unternehmen gegenüber NIS 22 Mrd. Dinar erreicht haben.

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