Zentralbank Serbiens bereit, Kredite im Gesamtwert von 70 Mio. Dinar zu gewähren
Donnerstag, 14.05.2009.
11:03
Der serbische Zentralbankpräsident, Radovan Jelašić, gab gestern (13. Mai 2009) bekannt, die Zentralbank sei bereit, Geschäftsbanken durch kurzfristige Kredite im Wert von 70 Mrd. Dinar, durch Swap-Transaktionen in Höhe von 1 Mrd. Euro und durch Abschwächung der restriktiven Vorschriften über den Mindestreservensatz zu helfen.
- Solche Maßnahmen sollen die Stabilität des einheimischen Banksektors sichern - sagte Jelašić an einer Pressekonferenz anlässlich der Promotion der vierten Ausgabe des regionalen Magaznis "Herausforderungen der europäischen Integrationen" in der Zentralbahn Serbiens. Wie man die Banken zur Kreditierung der Wirtschaft in Serbien und in der ganzen Region ermutigen kann, sei, seiner Meinung nach, die größte Herausforderung für folgende Monaten.Die Neuigkeiten, vorbereitet von der Zentralbank, beruhen auf der besten europäischen Praxis. Banken, die einen Teil ihrer Aktiva verpfänden wollen, können mit kurzfristigen Krediten der Zentralbank zu Zinsen ab 15,5% (Leitzins von 14 % plus 1,5%) rechnen, im Moment, wenn die Inflation 10% im Vergleich zum Vorjahrsmonat erreicht.
Bei einer Swap-Transaktionen bzw. beim Währungsswap tauschen zwei Vertragsparteien Zins- und Kapitalzahlungen in unterschiedlichen Währungen. Gleichzeitig wird die Rückzahlungskurs bestimmt, nach dem Nominalbeträge am Ende der Laufzeit getauscht werden sollen.
Jelašić betonte noch einmal, dass das serbische Banksystem zahlungsfähig ist. Es gibt Geld, aber es ist teuerer als im Vorjahr. Transformationsländer müssen, seiner Meinung nach, mit beträchtlich negativer Effekten der globalen Wirtschaftskrise als entwickelte Länder rechnen. Serbien muss, wie andere, einen peinlichen Anpassungsprozess durchleben.
Narodna banka Srbije Beograd

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