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Auktionen für grenzüberschreitende Kapazitäten für die Stromübertragung an der bulgarischen Grenze werden ab 2019 Joint Allocation Office durchgeführt

Quelle: Balkan Green Energy News Donnerstag, 20.12.2018. 15:18
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Podeli

(FotoVereshchagin Dmitry/shutterstock.com)
Auktionen für grenzüberschreitende Kapazitäten zur Stromübertragung an der bulgarischen Grenze sollen ab 2019 durch das Joint Allocation Office S.A. (JAO) mit Sitz in Luxemburg durchgeführt werden, teilte die Energieagentur der Republik Serbien (AERS) mit. Der Vertrieb von Langzeitauktionen an dieser Grenze wurde bisher vom bulgarischen Elektrizitätsnetzbetreiber (ESO) durchgeführt, während der serbische Übertragungsnetzbetreiber Elektromreza Srbije (EMS) für die täglichen Auktionen verantwortlich war.

Die Änderung ist Teil der Vereinbarung zwischen EMS und den Übertragungsnetzbetreibern von Mazedonien (MEPSO), Bulgarien (ESO), Rumänien (Transelectrica), Ungarn (MAVIR), Kroatien (HOPS) und Bosnien und Herzegowina (NOSBIH) über das Verfahren und die Vorgehensweise der Verteilung der Nutzungsrechte an grenzüberschreitenden Übertragungskapazitäten und des Zugangs zu grenzüberschreitenden Übertragungskapazitäten für 2019, die vom AERS-Rat der AERS genehmigt wurden.

Die Regulierungsbehörde sagt, dass die Organisation gemeinsamer Auktionen eine effizientere Nutzung grenzüberschreitender Kapazitäten im Einklang mit den europäischen Vorschriften ermöglicht. An diesen Grenzen werden seit Jahren gemeinsame Versteigerungen organisiert. Im Jahr 2012 wurde diese Art der Verteilung an der ungarischen Grenze eingeführt und 2017 an der mazedonischen Grenze das gleiche System eingeführt.

Der AERS-Rat hat auch die Änderung der Bestimmungen für die Verteilung grenzüberschreitender Übertragungskapazitäten an den Grenzen mit benachbarten Netzbetreibern genehmigt, mit denen keine Vereinbarung über gemeinsame Versteigerungen getroffen wurde. Das Verfahren der Verteilung von Kapazitäten bei Innertagesauktionen sei damit an die Grenzregeln angeglichen worden, an denen EMS die Verteilung über gemeinsame Versteigerungen vornehme, so AERS.

AERS erhält Beobachterstatus innerhalb des CEER

Auf einer Tagung in Wien hat die Generalversammlung des Rates der europäischen Energieregulierungsbehörden (CEER) AERS als Beobachter zugelassen.

Bei dieser Gelegenheit erklärte der Präsident des CEER, Garrett Blaney, dass er die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Regulierungsbehörden in Europa und im westlichen Balkan betonte.

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