"Best for Business" - Serbien erst auf Platz 82. auf "Forbes"-Liste
Montag, 30.03.2009.
11:08
Forbes, eines der erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine weltweit, hat erneut die Liste der Länder „best for business”, die geschäftsfreundlichsten Länder, herausgegeben. Dafür hat das Magazin die sozioökonomischen Bedingungen in 127 Ländern analysiert mit besonderer Berücksichtigung des Grads an persönlicher Freiheit, wie etwa die Teilnahme an freien und fairen Wahlen, freie Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit.
Ganz oben auf der Liste landete zum zweiten Mal hintereinander Dänemark, dessen Mischung niedrige Inflation und niedriger Arbeitslosigkeit mit Schwerpunkt auf Unternehmertum und niedrige Steuern gelobt wird. Gleich dahinter kommen die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada auf dem dritten Platz. Serbien kommt erst auf Platz 82.
Mazedonien belegt den 51., Montenegro den 74., Albanien den 77., Bosnien und Herzegowina 119., Kroatien 50. und Slowenien den 36. Platz in der Liste.
Zu besten zehn geschäftsfreundlichsten Ländern gehören auch Großbritannien, Schweden, Hongkong, Australien, Neuseeland und Norwegen.
Zum vierten Mal hintereinander führt "Forbes" diese Analyse durch. Die größten Veränderungen wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Sprung um 28 Plätze) und in Malaysia verzeichnet, genauso wie in Neuseeland, das um sieben Plätze nach oben gesprungen ist sowie in Jordanien, das vom Platz 33 auf Platz 28 gestiegen ist.
Das Hauptgewicht wurde nicht auf das am schnellsten wachsenden Bruttoinlandprodukt oder auf die niedrigste Arbeitslosenquote, sondern auf die Dynamik der Weltwirtschaft gelegt, um Investoren und allen Unternehmen, die Investitionen planen, zu helfen, erklärt das Magazin. Die Verlangsamung der Weltwirtschaft hat das Vertrauen in das Bankwesen in der ganzen Welt tief erschüttert und zur Erhöhung der Arbeitslosenquote geführt. Die Krise hat sich aber nicht gleich auf alle Länder ausgewirkt. Manche von ihnen können sich schneller und leichter erholen und neue Investitionen anziehen, glauben die "Forbes"-Analytiker.
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