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Rimaster beginnt mit Rekrutierung und Trainings in Paracin

Quelle: Beta Mittwoch, 26.09.2018. 09:01
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Illustration (FotoPaul Laragy/shutterstock.com)Illustration


Das schwedische Unternehmen Rimaster soll die Produktion in seiner Fabrik in Paracin 2019 aufnehmen. Die ersten Mitarbeiter haben bereits ihren ersten Lohn erhalten, erklärte der Bürgermeister von Paracin, Sasa Paunovic. Die Rekrutierung der ersten 50 Arbeitnehmer hat bereits begonnen, die nach der Vorbereitung im Ausland andere Kollegen ausbilden sollen.

- Rimaster will in den nächsten eineinhalb Jahren 350 Mitarbeitert in der neuen Fabrik einstellen, die im Rahmen eines Industrieparks in unserem Gewerbegebiet zu bauen ist. In der dritten Phase sollen, wie sie angekündigt haben, zwischen 700 und 1000 Arbeitnehmer beschäftigt werden - gab Paunovic auf einer Pressekonferenz anlässlich des Feiertags der Gemeinde Paracin bekannt.

Das schwedische Unternehmen ist auf die Herstellung von elektrischen Systemen und Kabelsätzen für Spezialfahrzeuge und Baumaschinen spezialisiert. Das Angebot umfasst 25.000 Produkte und das jährliche Produktionsvolumen beträgt ca. 80 Mio. EUR.

Das Unternehmen hat Produktionsstandorte in Schweden, Polen und China.

Die Geschäftsleitung von Rimaster kommt, Ankündigungen zufolge, Anfang Oktober wieder nach Paracin.

- Rimaster hat bereits die Fabrikhalle eines privaten Unternehmens unweit vom Autobahnkreuz gemietet und wird dort die Probeproduktin aufnehmen - sagte Paunovic und fügte hinzu, die Gemeinde sei bereit, auf Wünsche und Forderungen des Investors einzugehen, um neue Arbeitsplätze für Mitbürger zu schaffen.


Das größte wirtschaftliche Problem von Paracin sei die lokale Glasfabrik "Srpska fabrika stakla", so Paunovic.

- Die Situation ist nicht klar. Man leitet Insolvenzverfahren ein, hebt die Entscheidung auf, meldet erneut Konkurs an. Solche Entwicklungen sind nicht unter Kontrolle der kommunalen Selbstverwaltung, sie werden auf anderen, höheren Ebenen gelöst - sagte Paunovic.

Er sagte nur, er glaube, dass die hiesige Glasfabrik die Zukunft habe. Es sei nicht unmöglich, dass man die Probleme aus der Vergangenheit löse und Investitionen fortsetze.

Paunovic erinnerte auch daran, dass kleine und mittlere Unternehmen zur Verringerung der Arbeitslosigkeit in der Gemeinde beigetragen hätten. Die Arbeitslosenquote in dieser Stadt geht nach Angaben der Agentur für Arbeit schon fünf Jahre zurück.

- Zusammen mit Vertretern der Kanzlei für lokale Entwicklung habe ich in diesem Jahr 18 Unternehmen in unserer Stadt besucht, und sie haben mir die Beschäftigung von weiteren 286 Arbeitnehmern angekündigt. Diese Anzahl umfasst aber die neuen Arbeitsplätze beim schwedischen Rimaster und Lidl nicht - so Paunovic.
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