Staatlicher Stromanbieter "Elektroprivreda Srbije" verlangt höhere Preise
Mittwoch, 25.03.2009.
13:39
Der staatliche Stromanbieter "Elektroprivreda Srbije" (EPS) fordert die Agentur für Energiewirtschaft auf, die Steigerung der Strompreise noch einmal zu überlegen. Die Forderung könnte schon morgen (26. März 2009) auf die Tagesordnung der Regierung Serbiens kommen. Geplant ist die Erhöhung um 8%, erfährt die Belgrader Tageszeitung "Blic".
Die Agentur für Energiewirtschaft bestätigt, einen Antrag auf die Preissteigerung vom EPS erhalten zu haben. Der Antrag wurde bewilligt und der Regierung Serbiens zugestellt werden. "Blic" erfährt aus inoffiziellen Quellen, dass man die Erhöhung um acht Prozent bewilligt hat, anstatt 20%, wie viel das öffentliche Elektrizitätsunternehmen vorgeschlagen hat.
Die Steigerung um acht Prozent könnte die Inflation um 0,5% in die Höhe treiben.
Goran Nikolić, Wirtschaftsanalytiker bei der Wirtschaftskammer Serbiens, weist auf direkte und indirekte Folgen dieser Preissteigerung hin.
- Die Steigerung der Strompreise um acht Prozent könnte andere Einzelhandelspreise um 0,5% erhöhen. Indirekte Effekte waren jedoch milder. Der Strompreis beteiligt sich mit fünf Prozent an allen Produktionskosten, was zum Anstieg aller Erzeugnisse und Dienstleistungen mit diesem Imput führen würde - erklärt Nikolić.
Die Strompreise in Serbien wurden zum letzten Mal am 1. August 2008 um 8,4% erhoben. Eine Kilowattstudne kostet jetzt 4,5 Dinar.
Elektroprivreda Srbije ad Beograd
Agencija za energetiku Republike Srbije
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