Serbien verlangt 120 Mio. Euro für den Staatshaushalt von der Europäischen Kommission
Dienstag, 24.03.2009.
15:43
Die Europäische Kommission erörtert den Antrag der serbischen Regierung auf 120 Mio. Euro aus EU-Heranführungs-Fonds für die Sicherung der makroökonomischen Stabilität im Land, erklärte der europäische Kommissar Olli Rehn in Brüssel.
Nach einem Treffen mit dem serbischen Vizepremier, Božidar Đelić, wies er darauf hin, dass die Unterstützng des serbischen Haushalts die Solidaritätsbereitschaft der EU beweisen würde.
Đelić hat vorher einen Brief an die Europäische Kommissin geschickt, in dem man 120 Mio. Euro aus dem IPA-Programm (Heranführungshilfe der EU) für Beitrittskandidaten und potenziellen Kandidaten für die Stärkung des serbischen Haushalts und für die Fortsetzung der Reformen fordert.
Man forderte die Hilfe der Europäischen Kommission bei Verhandlungen mit privaten europäischen Banken bezüglich der fälligen Schulden serbischer privaten Unternehmen, sagte Đelić und fügte hinzu, dass es sich sich um eine Summe von fünf Mrd. Euro in diesem Jahr handelt.
- Das wäre die beste Solidaritätserklärung, meiner Meinung nach, besonders in Hinsicht auf die Ergebnisse dieser Banken am serbischen Markt. Die wirtschaftliche Stabiltät Serbiens soll unser gemeinsames Interesse sein - fügte Đelić hinzu.

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