NavMenu

Serbien und Italien unterzeichneten Protokoll über Zusammenarbeit in der Energiewirtschaft

Quelle: Beta Montag, 09.03.2009. 15:02
Kommentare
Podeli

Das serbische Ministerium für Bergbau und Energiewirtschaft und das italienische Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung unterzeichneten heute (9. März 2009) in Belgrad ein Protokoll über Zusammenarbeit in der Energiewirtschaft.

Das Protokoll wurde vom serbischen Bergbauminister, Petar Škundrić, und dem italienischen Minister für wirtschaftliche Entwicklung Claudio Scajola unterschrieben.

Das Protokoll definiert die Zusammenarbeit zwischen Serbien und Italien im Bereich der erneuerbaren Energiequellen, Wasserkraftwerken, der Übertragungsnetzbetreiber sowie wen es um die Realisierung des PEOP-Projekts geht, erklärte Škundrić nach der Unterzeichnung.

- Das Protokoll stellt einen Rahmen für die strategische Zusammenarbeit zwischen Italien und Serbien und zwischen Energieversorgern in beiden Ländern. Es handelt sich um eine der beten Antworten auf die internationale Wirtschaftskrise. Verläuft alles nach Plan, könnte sich Serbien zu einem der größten Baustellen in Europa entwickeln.

Der italiensiche Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Claudio Scaiola meint, dass das heutige Protokoll die bisherige, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Serbien und Italien im Bereich der Energiewirtschaft nur unterstrichen hat.

Serbien und die ganze Region sind an der Steigerung der Stromproduktion sowie an der Erhöhung des Kohlenabbaus interessiert, fügte er hinzu. Das italienische Unternehmen "Edison" hat konkrete Projekte dafür, betonte er.

Italien ist am Bau der alternativen Pipeline von Konstanza in Rumänien bis Triest interessiert, unterstützt aber gleichzeitig die Entwickung und Anwendung erneuerbaren Energiequellen, weill man die Emission von Giftgasen auf das Minimum reduzieren will.

Er kündigte die Zusammenarbeit im Einzugsgebiet des Flusses Drina an, in dem noch ein großes Wasserkraftwerk gebaut werden kann.

Das Protokol ermöglicht die energetische Verbindung von Montenegro und Italien, weil "die Zusammenarbeit zwischen Italien und Serbien ohne diese Verbindung unmöglich ist", hob Scaiola hervor.

Der italienische Minister fügte hizu, dass die Gasleitung "South Stream" zu Projekten mit der höchsten Priorität in Euroa ist. Man überlegt in der EU die Möglichkeit, die Realisierung dieses Projekts durch Subventionen zu unterstützen.

Italien ist auch an der Realisierung des PEOP-Projekt interessiert, erklärte er und fügte hinzu, dass es kein Unternehmen in Italien gibt, das ein so großes Projekt realisieren kann. Man analysiert noch immer Interesse potenzieller Tailnehmer, sagte er.

Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.