Afrikanische Schweinepest gefährdet Batschka und Syrmien am meisten
Mittwoch, 22.08.2018.
08:12
Es bestehe die Gefahr, dass sich die Afrikanische Schweinepest, die in den letzten Jahren in Ungarn und Rumänien vorkomme, auch auf Serbien ausbreite, aber unser Staat habe alle möglichen Maßnahmen getroffen, um so etwas zu verhindern, teilte der serbische Landwirtschaftsminsiter Branislav Nedimovic mit.
Am meisten seien die Batschka und Syrmien gefährdet, als Gegende mit den größten Hausschweinebeständen, präzisierte Nedimovic.
- Unsere Bürger sollen sich keine Sorgen machen, weil diese Krankkeit für sie nicht gefährlich ist, kann sich aber sehr negativ auf die Wirtschaft eines Landes auswirken, weil es kein Medikament für diese Krankheit gibt - erklärte Nedimovic.
Der Minster erinnerte daran, dass die Afrikanische Pest zunächt in Ungarn registriert wurde. Ihre Ausbreitung aus diesem Land wurde dank einem glücklichen Umstand verhindert - dem Zaun, der für Migranten errichtet wurde. Dieser Zaun verhindert auch, dass Wildschweine unser Gebiet durchqueren und diese Krankheit verbreiten.
Die Situation in Rumänien ist viel seriöser, weil es einen Teil im Grenzgebiet gibt, der offen ist und Wildschweinen ermöglicht, in unser Land zu überqueren, sagte Nedimovic.
- Wir haben ein Nationalzentrum gegründet, dass sich mit dem Problem der Afrikanischen Schweinepest befasst und seit einem Jahr alle notwendigen Maßnahmen trifft - erklärte Nedimovic und erinnerte deran, dass Serbien den Transport von Waren tierischen Ursprungs aus Ungarn und Rumänien verboten habe.
- Vorbeugende Maßnahmen sind in diesem Fall am wichtigsten. Wir müssen die Ankunft von Waren verhindern, die zweifelhaften Ursprungs sind und auf das Vorhandensein dieser Krankheit hinweisen können - sagte der Minister und fügt hinzu, dass die Krankheit in Ungarn zu verschwinden beginnt, während in Rumänen vor einigen Tagen wurden neue Ausbrüche in Schweinehaltungen entdeckt.

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora