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Risiko der Schweinepest aus Rumänien - Landwirtschaftsministerium bildet Nationales Krisenzentrum

Quelle: RTS Dienstag, 14.08.2018. 12:28
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Podeli

(FotoFooTToo/shutterstock.com)
Rumänien kämpft derzeit gegen die afrikanische Schweinepest, eine ansteckende tödliche Krankheit, die Schweine befäll.. Das Land musste in diesem Jahr 50.000 befallene Tiere vernichten. Aufgrund der Gefahr der Ausbreitung der Krankheit hat das serbische Landwirtschaftsministerium das Nationale Krisenzentrum gebildet, und die Grenzkontrolle ist maximal.

Das Risiko, dass sich Schweinepest nach Serbien ausbreitet, wird immer größer, da sich das Virus vom nordwestlichen Rumänien bis in den westlichen und südöstlichen Teil des Landes ausgebreitet hat. Die Region Timisoara, nur 100 km vom Grenzübergang Serbien entfernt, wird heute als Risikogebiet behandelt.

- Seit dem 8. August gibt es genau 635 kritische Brennpunkte und es wurden 30 Fälle bei Wildschweinen entdeckt. Für uns ist es besonders wichtig, dass die Krankheit auch im Gebiet Arad festgestellt wurde, das an unserer Grenze liegt - sagt Sasa Ostojic vom Nationalen Krisenstab von Veterinärdirektion.

Die Zollbeamten sind die erste Verteidigungslinie. Nicht einmal ein Fleischsandwich kann die Grenze passieren.

- Keines der Fleischprodukte ist erlaubt. Zum Beispiel können nicht einmal Sandwiches mit Fleischprodukten eingebracht werden. Vor einigen Tagen gab es einen Fall, bei dem zwei Speckscheiben an der Grenze gestoppt wurden - erklärt der Koordinator beim Zollvorposten Vrsac, Jovica Nikolajev.

Bislang wurde in Serbien noch kein Fall gemeldet, aber Viehzüchter sind besorgt. Das Landwirtschaftsministerium und die Veterinärdirektion haben vier regionale Krisenzentren gebildet.

Schweinezüchtern wird geraten, nicht autorisierten Personen und Nicht-Angestellten den Zutritt zu den Betrieben zu untersagen und die Behörden zu benachrichtigen, wenn sie ein totes Tier finden.

- Man soll diesen Tierkörpern nicht näher kommen, sondern entweder die Tierschutzbehörden oder den Veterinärdienst benachrichtigen, die den Tierkörper in angemessener Weise entsorgen werden, sodass er keine potentielle Gefahr darstellt - betont Zoran Ivanovic aus dem Nationalen Krisenstab der Veterinärmedizinischen Behörde.

Das größte Risiko stellen jedoch die Wildschweine dar, weshalb auch Jagdverbänden um Hilfe gebeten werden.

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