Rekonstruktionsplan für NIS in Februar - Kiril Krawtschenko wechselt Geschäftsführung aus
Freitag, 20.02.2009.
12:43
Das Unternehmen "Gazpromneft" will bis Ende dieses Montas mit der Realisierung des Rekonstruktionsprogramms für NIS anfangen.
Die Rekonstruktion beginnt mit einem Vergabeverfahren für die Lieferung von Ausstattung und mit der Auswahl des Unternehmens, dem die Modernisierung der Produktionsanlagen anvertraut werden soll, erklärte der Vorstandsvorsitzende, Dimitrij Malischew.
Man plant eine "komplexe und gründliche Rekonstruktion und Modernisierung der bestehenden Anlagen zur Verarbeitung von Rohöl", sagte er. NIS verfügt momentan über Produktionskapazitäten von 7,3 Mio. t jährlich, verarbeitet aber nur 3,8 - 4,3 Mio. t pro Jahr, betonte Malischew.
Das aktuelle Qualitätsniveau entspricht, laut ihm, der aktuellen Nachfrage am einheimischen Markt. Die Situation wird sich nach der Rekonstruktion völlig verändern, melden russische Medien.
"Gazpromneft" hat sich verpflichtet, die Produktion auf das europäische Qualitätsniveau - Norm Euro-5 - zu bringen. Man will das aktuelle Förderungsniveau behalten und das Vertriebsnetz von NIS gründlich rekonstruieren. Es handelt sich um mehr als 450 Tankstellen.
"Gazpromneft" hat am 3. Februar dieses Jahres 51% des serbischen Erdölunternehmens "Naftna industrija Srbije" (NIS) übernommen. Der neue Generaldirektor des Unternehmens, Kiril Krawtschenko, hat, dem Internetportal "EnergyObserver" nach, bereits mit dem Auswechseln von Geschäftsführern begonnen.
"EnergyObserver" erfährt, dass Kravtschenko schon drei Direktorenassistenten entlassen hat. Es handelt sich um Assistenten zuständig für Investitionen und Beschaffungen.

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