Serbien im Spiel um Gasleitung "White Stream"
Donnerstag, 29.01.2009.
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Serbien hat Chance auf noch einen, alternativen Weg der Versorgung mit Gas, unabhängig vom russisch-ukrainischen Gasstreit, der die jährliche Nachfrage des Landes völlig decken kann, erklärte der Vorsitzende des Vorstands des Unternehmens "Transnafta", Bratislav Čeperković.
Es handelt sich um Gasleitung "White Stream", durch die Gas aus Aserbaidschan, Turkmenistan und später auch aus Kasachstan via Georgien und Rumänien nach Westeuropa geliefert werden soll.
- Idee ist, dass die geplante, 920 km langen Gasleitung unter dem Schwarzen Meer von Konstanza in Rumänien bis Triest durch Serbien udn Kroatien führt, parallel mit der vorgesehenen Erdölleitung - sagte Čeperković.
Die Europäische Kommission bot der zwischenstaatlcihen Gesellschaft für den Bau der Paneuropeischen Pipeline Konstanza-Triest an, eine Gasleitung auf derselben Trasse zu planen. Die Europäische Kommission würde in diesem Fall die Durchführbarkeitsstudie und andere technische Schritte finanzieren.
"Weit Stream" könnte mindestens zwei Jahr vor "South Stream" oder "Nabucco" in Betrieb genommen werden. Das ist sein größter Vorteil, meint Čeperković.
"Weit Stream" ist kompatibel sowohl mit "South Stream" als auch mit "Nabucco" bzw. bedroht keinesfalls die Realisierung dieser zwei Projekte, weil es sich nicht um dieselben Gasvorkommen geht.
An der Planung der Paneuropäischen Erdölleitung Konstanza-Triest nehmen Serbien, Italien, Rumänien und Kroatien teil. Slowenien könnte sich später anschließen.

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