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"Sojaprotein", "Galenika Fitofarmacija", "Metalac" und "Energoprojekt" – übernahmeverdächtig

Quelle: Beta Montag, 12.01.2009. 13:52
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"Sojaprotein", "Galenika Fitofarmacija", "Metalac" und "Energoprojekt" gelten im neuesten Bericht der "Erste Gruppe" über den CEE-Kapitalmarkt als übernahmeverdächtig.

Die Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums wird in der ganzen Region erwartet sowie der weitere große Unterschied im Vergleich zu westeuropäischen Kapitalmärkte, heißt es im Bericht.

Der einzige Verarbeiter von Soja in der Region, "Sojaprotein"ist als potenziell interessantestes genannt worden.

Das Unternehmen verfügt über eigene Rohstoffbasis, hat eine strenge Kontrolle über genetisch modifizierte Erzeugnisse und eine Monopolstellung am serbischen Markt.

Die Eigentumsstruktur des Unternehmens aus Bečej entspricht potenziellen Käufern, glauben Analytiker aus der "Erste Gruppe" und weisen darauf hin, dass die momentane Marktkapitalisierung über 50 Mio. Euro beträchtlich geringer als der geschätzte Umsatz 2008 von 220 Mio. sei.

Zu dieser Gruppe gehört auch das Unternehmen "Galenika Fitofarmacija", Hersteller von Präparaten für die Landwirtschaft mit einem gut aufgebauten Vertriebsnetz und angesehenen Partnern wie "Dow Chemicals" und FMC.

"Galenika Fitofarmacija" benötigt die finanzielle Unterstützung für die Registrierung und Lizenzierung der Erzeugnisse für den Export in die EU, die in der aktuellen Situation durch eine strategische Partnerschaft oder den Verkauf verschafft werden können.

Sehr interessant könnte auch "Metalac", einer der erfolgreichsten Geschirrhersteller in Europa, sein. Das Unternehmen exportiert in die EU, nach Russland und in ehemalige jugoslawische Republiken.

"Metalac" hat im Vorjahr einen Umsatz von fast 65 Mio. Euro gemacht. Die momentane Marktkapitalisierung beträgt 18 Mio.

Analytiker weisen auch auf die 40-prozentige Beteiligung der Geschäftsleitung und der Beschäftigten am Aktienkapital des Unternehmens aus Gornji Milanovac als potenzielles Hindernis hin.

Zu dieser Gruppe gehört auch das größte serbische Bauunternehmen "Energoprojekt" aus Belgrad (staatliche Beteiligung – 30%). Die Holding macht eine Hälfte des Umsatzes im Ausland.

"Energoprojekt" hat 2008 einen Umsatz von 220 Mio. Euro gemacht. Sein Marktwerkt liegt momentan bei 58 Mio. Euro.

Der Investor, der die staatliche Anteil von 30% erwirbt, hat einen leichten Zugang zum Kontrollpaket, weil 50% der Aktien von "Energoprojekt" mehreren institutionellen Investoren gehören.

Die "Erste Gruppe" gehört zu den führenden Finandienstleistern in CEE, mit 16,4 Mio. Kunden in acht Ländern, einschließlich Serbien.


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