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Verlagerung der Produktion von "Fiat Punto" nach Serbien gewiss - Unternehmen "Fiat Srbija" wartet auf bessere Zeiten

Quelle: Blic Samstag, 10.01.2009. 12:32
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In der nächsten Woche sollen Spekulationen über das Schicksal des größten Investition des Jahrhunderts geklärt werden. Eine Delegation des italienischen Automotiveriesen "Fiat" unter der Leitung des Vizepräsidenten, Alfredo Altavila, und dem Vorsitzenden des Vorstands von "Fiat Srbija" kommt nach Serbien, um konkrete Pläne für das Automobilwerk in Kragujevac im Jahre 2009 zu präsentieren.

Es handelt sich um ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis, dem Magazin "Novac" ist trotzdem gelungen, einige Details aus gut informierten Quellen in der Fabirk in Kragujevac zu erfahren. Es scheint, dass man den Ausweg in der Verschiebung der geplanten gemeinsamen Investition und in der Verlagerung der ganzen Produktion von "Fiat Punto" nach Serbien sieht. Die beschriebene Option wird auch in Belgrad immer häufiger erwähnt.

"Fiat" benötige die Verschiebung der angekündigten Investition im Wert von 200 Mio. Euro und der Herstellung eines neuen Modells auf später, sei aber bereit, die ganze Produktion von "Fiat Punto" nach Serbien zu verlagern. Die Produktion soll auf 50 000 Autos jährlich gesteigert werden. Um Preis dieses städtischen Modells so viel wie möglich zu senken, wollen Italiener mehr einheimische Zulieferer engagieren. "Fiat" will auf diese Weise mehr Zeit für sich gewinnen, weil die Finanzkrise die Investitionsmöglichkeiten beträchtlich eingeschränkt hat. Die serbische Seite könne auch durch Einsatz einheimischer Hersteller von Autoteilen profitieren.

Der Vorsitzende der Selbstständigen Gewerkschaft, Zoran Mihajlović, sagt für "Novac", dass er die Spekulationen gehört hat sowie dass er in solchem Falle auf neuen Verhandlungen mit "Fiat" bestehen wird.

- Das bedeutet, dass "Fiat" seine Verpflichtungen nicht erfüllen kann. Wir müssen unsere Rechte durch neue Verhandlungen schützen. In solchen Fall gibt es kein gemeinsames Unternehmen der Republik Serbien und des Turiner Autoherstellers und wir sollen über die Partnerschaft verhandeln. Wir sind jedenfalls bereit, von entsprechenden Lösungen zu reden. Die Verlagerung der Produktion von "Fiat Punto" nach Serbien ist sicher besser als die Einstellung der Produktion. Wir können auf diese Weise unsere alten Liefereanten beschäftigen, was von großer Bedeutung für die ganze Wirtschaft ist - meint Mihajlović.

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