Neue Migräne-Behandlung entdeckt
Monoklonale Antikörper wie Erenumab könnten eine neue Option für die Prophylaxe sein. Erenumab ist gegen den Calcitonin Gene-Related Peptide(CGRP)-Rezeptor gerichtet und wird subkutan appliziert. Aufgrund der Halbwertszeit von 23 Tagen erfolgt die Gabe einmal monatlich.
Die bisherigen Studiendaten sähen vielversprechend aus, so Professor Uwe Reuter von der Charité Berlin. Die Phase-II-Studien zur Wirksamkeit von Erenumab bei episodischer sowie chronischer Migräne seien bereits abgeschlossen.
Nach ihren Angaben reduzierte sich bei einem Fünftel bis einem Viertel der Studienteilnehmer die Attackenfrequenz im Vergleich zu Placebo um mindestens 50 Prozent. Bei einigen Patienten war eine Verringerung der monatlichen Migränekopfschmerztage um 75 bis 100 Prozent beobachtet worden.

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