Busse aus Šumadija - "Iveco" verlagert Produktion aus Lyon nach Kragujevac
Samstag, 20.12.2008.
18:43
Der Vertrag über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens zwischen der italienischen Gesellschaft "Iveco" und der Republik Serbien soll bis 31. März 2009 unterzeichnet werden. "Iveco" ist bereit, eines seiner modernsten Werke aus der französischen Stadt Lyon nach Serbien (Gebiet Šumadija) zu verlagern, meldet die Belgrader Tageszeitung "Novosti".
Der Vertrag kann nicht bis Ende dieses Jahres unterschrieben werden, weil der italienische Partner zunächst die definitive Entscheidung über die Verlagerung der Produktion nach Kragujevac treffen soll, erklärt der serbische Vizepremier Mlađan Dinkić.
Die Belgrader Tageszeitung "Novosti" erfährt, dass es sich um Werk zur Herstellung von Bussen in Lyon handelt. Die komplizierte adminstrative Prozedur hat den Prozess verlangsamt.
Vertreter der Regierung Serbiens und "Iveco" haben am 29. September ein Verständnismemorandum unterezichnet. Es gilt bis Ende März. Das Dokument sieht die Grundung eines gemeinsamen Unternehmens aufgrund der Fabrik "Zastava kamioni", an dem sich Italiener mit 70% beteiligen sollen.
Nach der Unterzeichnung des Memorandums kündigtge man, unter anderem, die Produktion von Feuerwehrautos und Militärfahrzeuge in der Fabrik in Kragujevac an, während Busse in einem neuen, erst zu errichtenden Betrieb in der Industriezone "Korman polje" erzeugt werden sollen.

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