Schüler in Serbien werden den Herrn der Ringe, und nicht Agatha Christie als Lektüre lesen
Montag, 09.04.2018.
17:04
In Bezug auf die Veränderungen in der Schullektüre für Erst- und Fünfklassler in Serbien ab diesem SEptember erklärt Milijic Subic, dass die Fachkommission das Programm für die erste Gymnasiumklasse modernisieren wollte. Es wurde, nämlich seit 1992 nicht verändert. Die Auswahl musste im bekannten Rahmen bzw. innerhalb der Literaturgeschichte bleiben.
Für die größte Aufregung der Öffentlichkeit hat der Vorschlag gesorgt, die Wahllektüre mit Kriminalromanem von Agatha Christie zu ergänzen. Kommissionsmitglieder waren aber der Meinung, dass ihre Werke im Lehrprogramm erscheinen sollen, insbesonder weil sie sich sehr leicht mit anderen Kunstformen wie der Film verbinden lassen.
- Wir haben die Reaktionen auf verschiedenen Forem überwacht und haben gemerkt, dass dieser Vorschlag die größte Anzahl negativer Reaktionen hervorgerufen hat. Es gab sogar Professoen, die unterstrichen, dass Agatha Christie morbid sei, was wirklich nicht die Wahrheit ist. Das Gleiche könnte man für Shakespeare, Dostojewski, Mann sagen - so Milijic Subic.
Statt Agatha Christie wurde der Roman "Dorotej" von Nenadic vorgeschlagen, und von modernen Werken des 20. Jahrhunderts das erste Buch von Tolkiens Trilogie Herr der Ringe vorggeschlagen, sagte sie.

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