Zentralbank Serbiens erhöht Mindestreservensatz von 20% auf 40% - Leitzins weiterhin bei 17,75%
Montag, 08.12.2008.
14:15
Der Währungsausschuss der Zentralbank Serbiens beschloss heute (8. Dezember 2008) den Leitzins auf 17,75% zu behalten und den Mindestreservesatz für Devisen von 20 auf 40% zu erhöhen, heißt es in der Mitteilung.
Durch Erhöhung der Mindestreservensatz will die Zentralbank "die Devisenliquidität der Banken stärken und durch Reduzierung der Dinar-Menge auf die Preisstabilität positiv zu wirken".
Die Entscheidung über die Erhöhung des bisherigen Mindestreservensatzes für Devisen wurde nach einer Analyse der aktuellen Entwicklungen am internationalen Geldmarkt und ihrer Auswirkungen auf den einheimischen Zahlungsverkehr.
Die Grundlage zur Berechnung des Mindestreservensatzes für Dinar und Devisen, die auf Verpflichtungen gegenüber Anleger und ausländischen Kreditoren beruhen, stellt der durchschnittliche Buchwert dieser Verpflichtungen im September 2008 dar.
Diese Berechnungsmethode tritt am Anfang der Berechungsperiode 18. Dezember 2008 - 17. Januar 2009 in Kraft und soll bis Berechnungsperiode 18. Mai 2009 - 17. Juni 2009 angewandt werden.
Die neue Berechnungsmethode garantiert, dass der Geldüberschuss im serbischen Banksektor bleibt und nicht für die Rückzahlung der ausländischen Schulden oder Senkung der ausländischen Anlagen genutzt wird.
Die Zentralbank beschloss außerdem, die Nettobasis der offenen Position der Banken ab dem 31. Januar 2009 von bisherigen 20 auf nur 10% zu senken, um sie von der Kursschwankungen zu schützen.
Narodna banka Srbije Beograd

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