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Wahrscheinlich nichts aus der angekündigten Montage von "Astra" in Serbien - "Opel" gibt auf

Quelle: Novosti Freitag, 28.11.2008. 10:20
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Podeli

"General Motors" hat die angekündigte Montage von Opel-Modellen in Serbien wahrscheinlich aufgegeben, glauben Zuständige in Belgrad und Kragujevac.

Der Vertrag über geschäftliche und technische Zusammenarbeit zwischen "General Motors" und "Zastava" wurde Mitte des vergangenen Jahres unterzeichnet. In Betrieben der Automobilfabrik in Kragujevac sollten zwei Opel-Modelle montert wreden. Die Montage von "Astra Classic 2" sollte bis Ende dieses Jahres aufgenommen werden. Als aber der Vertrag über strategische Partnerschaft mit dem italienischen Autoriese "Fiat" unterzeichnet wurde, bestand der neue Partner darauf, dass in der neuen Fabrik ausschließlich Fiat-Modelle gebaut werden.

Zuständige in der Regierung Serbiens boten Managern von "General Motors" Mitte des vergangenen Monats sechs neue Standorte in Belgrad, Sombor und Kragujevac für die Montage an. GM hat keine Antwort innerhalb der festgesetzten Frist gegeben. Man glaubt deshalb, dass der deutsche Automobilherteller die Realisierung des Vertrags aufgegeben hat. Der Vertrag sah, unter anderem, Zollerleichterungen für den Verkauf von 8.300 "Astra Classic" am serbischen Markt vor. "Opel" hat bisher mehr als 5.000 Autos unter diesen Bedingungen verkauft.

Die Vertreter von "General Motors" haben bei Verhandlungen im letzten Monat erklärt, dass sie das neue Angebot der serbischen Regierung prüfen und besprechen werden, aber dass es um eine größere Investition als im Falle "Zastava" geht. "Astra Classic 2" sollte, nämlich, auf dem Fließband für "Fiat Punto" montiert werden.

"Zastava" hat ein besonderes Unternehmen "Zastava AGEM" gegründet, um den Vertrag mit General Motors zu realisieren. Das Unternehmen wurde nicht privatisiert, verfügt aber nicht über eigene Fabrikhallen und kann die Produktion von "Astra" nicht organisieren.

Der Direktor des Unternehmens, Zoran Stošić, sagte für die Belgrader Tageszeitung "Novosti", dass die Lösung des Vertrags die Folgen für beide Vertragsseiten hat.

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