"Zastave oružje" und "Remington" unterbrechen Zusammenarbeit wegen der Finanzkrise - Export in die USA über einen neuen Vermittler
Mittwoch, 19.11.2008.
83:5
"Zastave oružje" und "Remington" einigten sich unlängst darüber, den Vertrag über Zusammenarbeit bis Verbesserung der globalen Marktsituation außer Kraft zu setzen, erklärte der Direktor der Rüstungsfabrik in Kragujevac, Rade Gromović.
- Trotz aller Probleme, die wegen der Unterbrechung der Zusammenarbeit und Reduzierung des Exports um eine Hälfte zu erwarten sind, hatten wir keine andere Auswahl als schwierige Situation unseres Partners zu berücksichtigen. Wir können nur hoffen, dass wir die Zusammenarbeit mit "Remington" so bald wie möglich wieder aufnehmen. Wir werden inzwischen unsere Erzeugnisse über das Unternehmen "EA Armery" in die Vereinigte Staaten ausführen. Die Verhandlungen sind erfolgreich abgeschlossen und wir arbeiten momentan am Vertrag. "Zastava oružje" soll, dem Vertrag nach, Jagdkarabiner, Pistolen CZ 999 und M 88, Kleinkalibergewehre und Gewehre "Black Arrow" und "Kalaschnikow" im Gesamtwert von 2,2 Mio. US-Dollar in die USA exportieren, beträchtlich weniger als über "Remington" im Laufe 2006 - sagte Gromović.
Die aktuelle Finanzkrise bedroht den Export von Jagd-, Sport- und persönlichen Waffen nicht nur in die USA, sondern in alle anderen Länder und besonders die Ausfuhr nach Westeuropa, sagte er und wies auf diesjährigen, um ein Drittel geringeren Export in westeuropäische Länder als 2007 hin.
- Wir müssen in diesem Jahr mit einem Exportertrag von 26,7 anstatt von 39 Mio. US-Dollar rechnen. In Hinsicht auf die aktuelle Situation handelt es sich um äußerst gute Ergebnisse - hob Gromović hervor. Die solide Devisenbilanze ist vor allem dem Export von Waffen für UNO-Kräfte und in den Irak, nach Aphganistan und andere Krisegegenden zuständig.
Zastava oružje a.d. Kragujevac

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