NIS präsentiert neues Projekt der regionalen geophysikalischen Untersuchungen
Mittwoch, 05.11.2008.
16:51
Das öffentliche Erdölunternehmen "Naftna industrija Srbije" (NIS) intensiviert und erweitert die aufgenommenen geophysikalischen Untersuchungen in Serbien über seine Tochtergesellschaft "Naftagas".
An einer Pressekonferenz im Rahmen der Investitionsmesse "Investexpo" in Novi Sad erklärte Dr. Ivan Dulić, dass bisherige Untersuchungen auf Lagerstätte, dicht unter der Erdoberfläche und charakteristisch für die Pannonische Tiefebene orientiert waren. Die neuesten Forschungen in der Region erwiesen aber, dass es Rohöl- und Ergasvorkommen in den tieferen Strukturen gebe.
Die Untersuchungen wurden in der Pannonischen Tiefebene, aber auch in Gebirgen der Zentralserbiens, in Gebieten Šumadija und Timok sowie in Gebirgen Zlatibor, Tara und Fruška gora durchgeführt.
- Es gibt 2.000 Bohrungen in Serbien. Die Förderung hat ihren Höhepunkt Mitte der Siebzigerjahren erreicht, als wir 1,3 Mio. t Rohöl Jährlich erzeugt haben. Die Erträge gehen seitdem konstant zurück, trotz gleicher Investitionen, weshalb wir ein neues Forschungskonzept brauchen - meinte Dulić.
In diesem und nächsten Jahr sollen die regionalen Profile wieder untersucht werden, damit man die geologische Untersuchungen in Serbien neu konzipieren und einen neuen Entwicklungszyklus für NIS, aufgrund der neu entdeckten Rohöl- und Erdgaslagerstätten sichern kann.
- Die Untersuchungen haben unsere Annahmen bestätigt. Es gibt Rohöl in Tiefen über 20 km. Wir wollen im nächsten Jahr das Bild der geodynamischen Evolution Serbiens vervollständigen - sagte Dulić.
Wichtige Parameter über die Untersuchung potenzieller Lagerstätten können 2010 und 2011 erwartet werden. Seismische Untersuchungen kosten rund 7 Mio. US-Dollar und jede von insgesamt 28 Bohrungen je 3 Mio.

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