Mehrere Länder interessiert an "Zastava"-Lizenz und -Technologie – Russen wollen "Yugo"
Freitag, 31.10.2008.
11:11
Der serbische Automobilhersteller "Zastava" erhielt Anfragen von Behörden aus zwei afrikanischen Ländern – Kongo und Senegal – und von einigen Unternehmen aus Russland, die an der Lizenz und Technologie für Modelle "Kec", "Yugo" und "Florida" interessiert sind. Die Produktion von diesen Modellen sollte, Ankündigungen zufolge, Anfang des nächsten Monats eingestellt werden.
Alle Anfragen wurden, laut Zoran Radojević, Generaldirektor der Gruppe "Zastava vozila", dem Wirtschaftsministerium zugestellt, zuständig für das Vermögen der Automobilfabrik in Kragujevac.
- Man hat Interesse für die Ausstattung von "Zastava" gezeigt, "Fiat" hat aber absoluten Vorrang, wenn es um die Auswahl der Maschinen geht – sagt Nebojša Ćirić, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. – Die Ausstattung, die "Fiat" übernimmt, gehört zum Kapital, das die Republik Serbien in das gemeinsame Unternehmen investiert. Das Schicksal der restlichen Anlagen soll demnächst, mit Hilfe eines Expertentams von "Zastava" bestimmt werden. Wir sind momentan der Meinung, dass der Verkauf der ganzen Ausrüstung an einen Käufer die beste Lösung ist.
Die Belgrader Tageszeitung "Novosti" meldet, dass noch mindestens zwei Länder an der Technologie von "Zastava" und ihren Modellen interessiert sind. Das Produktionsprogramm könnte sehr attraktiv für die Industrialisierung Entwicklungsländer sein.
- Die Nachfrage und der Absatz des Modells "Zastava 128" in Ägypten ist vielleicht das beste Beispiel dafür, obwohl die Herstellung dieses Modells in Kragujevac vor zehn Jahren eingestellt worden war. Das ägyptische Unternehmen "El Nasko" ist weiterhin, am Import des unmontierten Modells interessiert.
In nur einem Monat wird das unmöglich. Manche Unternehmen aus Algerien waren am Modell "Florida" interessiert, während die Verhandlungen über den Verkauf der Anlagen für das Modell "Kec" mit dem indischen Unternehmen "TATA Motors" wegen des Vertrags mit "Fiat" unterbrochen worden sind.
Nach Nachrichten über den Verkauf der Anlage zur Herstellung von Zahnrädern an eine slowenische Firma drohte die Gewerkschaft von "Zastava" mit dem Streik. Die Gewerkschaftler wollten wissen, wie so die Ausstattng der slowenischen Firma entspricht und nicht einheimischen, noch nicht privatisierten Lieferanten. 500 Arbeiter können nur in diesem Betrieb beschäftigt werden. Man einigte sich später mit dem Ministerium für Wirtschaft, dass die Ausstattung von "Zastava" zunächst einheimischen Untenrehmen angeboten wird.

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