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Ligna drvo plant Produktionssteigerung - Mehrschichtiges Eichenparket aus Belgrad auf westeuropäischem Markt

Quelle: eKapija Dienstag, 30.01.2018. 15:53
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Podeli
Abbildung (FotoLukiyanova Natalia frenta/shutterstock.com)Abbildung
Fußbodenbeläge stellen ein wichtiges Element der Innenausstattung dar, sowohl wenn es um Wohn- als auch wenn es um Gewerberräume geht. Die Energie eines Raums hängt direkt von der Auswahl des Bodenbelags ab. Massivholzparkett, das klassisch verlegt wird, ist nicht mehr modern. Immer gefragter werden seine anderen Arten und andere Fußbodenbeläge.

Um auf Wünsche und Forderungen einzugehen, verändern Hersteller das Produktionsverfahren und die Struktur der Fußbodenbeläge, die sie herstellen. Das Belgrader Unternehmen Ligna drvo hat 2016 nach 23 Jahren die Produktion von klassischem Parkett eingestellt. In der bestehenden Produktionsstätte werden derzeit zweischichtiges und dreischichtiges Parkett mit abschließender Behandlung durch Lackieren hergestellt, das gleich nach der Fertigung, ohne zusätzliche Bearbeitung verlegt werden kann. Kunden und Investoren in Serbien fragen am meisten das zweischichtige Parkett, erfahren wir im Unternehmen.
- Fußbodenbeläge, die wir derzeit herstellen, unterscheiden sich technisch vollständig vom Parkett, die wir bis vor kurzem erzeugt haben, bzw. vom Massivholzparkett - erklärt Miroslav Pejcic aus dem Unternehmen Ligna drvo am Anfang des Gesprächs mit eKapija.
Laminat-Zweischichtparkett, das sie herstellen, besteht aus der oberen Eichenlamelle, die 3-4 mm dick ist, und der unteren Schicht aus Birkensperrholz, das aus Russland eingeführt wird.



- Unser Dreischichtparkett, das etwa dicker ist, enthält noch eine Schicht aus Holz, was es sehr stabil und widerstandsfähig macht. Das Parkett wird geschleift und weiter bearbeitet, abhängig von den Wünschen der Kunden. Am Ende wird es mit speziellen UV-Lacken lackiert umd mit Ölen beschichtet - erklärt unser Gast.

Kontrolliertes ausgenutztes Holz

Sein wichtiger Rohstoff, Hilz, erwirbt das Belgrader Unternehmen aus erneuerbaren und kontrollierten Wäldern. Sie nutzen vorwiegend Eichenholz, aus Slawonien, bzw. Posavina, Podrinje und Macva. Rohstoffe werden auch aus der Ukraine und Russland eingeführt, wie auch der größte Teil des Materials für endgültige Verarbeitung und Einbau.

(FotoRobert Kneschke/shutterstock.com)
Begrenzte Rohstoffquellen, insbesondere wenn es um das hochwertige Eichenholz geht, stellen die größte Herausforderung für Ligna drvo, sagt unser Gast.
- Nur wenige Menschen wissen, dass die Struktur der Eiche stark vom Klima abhängt, dort, wo der Baum wächst. Und wir möchten unseren Kunden die beste Qualität bieten. So etwas ist begrenzt. Holz lässt sich als Natursctoff in der Natur finden, aber solche Ressourcen müssen kontrolliert ausgebeutet werden - unterstreicht Pejcic.

Die andere Herausforderung ist die ständige technische Entwicklung und der Erwerb der neuen Ausrüstung, weshalb die Entwicklung in diesem Sektor relativ lang und teuer ist. Das Verarbeitungsverfahren dauert manchmal einige Monate, sodass man sehr viel in die Gewinnung der höchsten Qualität investieren muss.
Neben Zwei- und Dreischichtparkett werden in Ligna drvo auch mehrschichtiges Fertigparket in drei Varianten - Select, Natur und Rustik erzeugt. Die Produktion wird an Forderungen der Kunden angepasst, ihnen wird das Konzept der maßgeschneiderten Fertigprodukte geboten, bzw. die Möglichkeit, das Produkt nach ihrem eigenen Wunsch zu erhalten. Neben der Produktion und Lieferung können sie auch Fußbodenbeläge verlegen.

Das Unternehmen in Belgrad stellt jährlich 100.000 m2 Holzparkett her. Der größte Teil wird im Inlandverkauft, und der Rest wird nach Westeuropa ausgeführt.
(FotoPhotographee.eu/shutterstock.com)
- In Hinsicht darauf, dass wir unlängst neue Produkte eingeführt haben, bzw. uns auf die Herstellung von mehrschichtigem Parkett umgestellt haben, können wir nicht über den kontinuierlichen Export reden. Für die folgenden Zeit planen wir den möglichst großen Umsatz und den Erwerb von neuen Ausrüstung, um den Verkauf von Parkett zu fördern. Unser Hauptziel ist natürlich der kontinuierliche Export.
Als kleiner Hersteller von Fußbodenbelägen versucht Ligna drvo Schritt mit sehr harten Konkurrenz und großen Herstellern zu halten, was ihm bisher gelungen ist, so Pejcic.

- Neben der großen Erfahrung ist das einheimische Produkt, das mit Qualität in Konkurrenz mit allen eingeführten Produkten in seiner Kategorie treten kann, ist unser größter Vorteil - unterstreicht unser Gast.
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K.S.
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