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Serbien und Ungarn starten Projekt zur Überwachung von Grundwasser

Quelle: RTV Donnerstag, 25.01.2018. 14:58
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Podeli
Abildung (FotoTatiana Popova/shutterstock.com)Abildung
Ungern und Serbien haben ein gemeinsames IPA-Projekt "Verbesserung der Überwachung von Dürre und überschüssigem Grundwasser" gestartet, um Risiken in Zusammenhang mit extremen Wetterbedingungen zu verringern.

Experten aus Ungarn und Serbien werden am Projekt zur Überwachung von Grundwassser und zur Herstellung einer Datenbank über den Grundwasserstatus zusammenarbeiten, um Dürreperioden oder Überschwemmungen vorherzusagen. Dieses Projekt soll in der Zukunft der Landwirtschaft und Wirtschaft helfen.

- Das Projekt wurde im Oktober 2017 gestartet und soll zwei Jare umgesetzt werden. Während dieser Zeit werden wir die neuesten Methoden der Fernbeobachtung, Satellitenbilder, unbemannte Flugzeuge und geografische Daten nutzen, um eine Datenbank zu bilden und dadurch die negativen Auswirkungen der Dürre und des Hochwassers zu verhindern - sagt Professor Minocer Mesaros von der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften in Novi Sad.

Sein Kollege Srdjan Roncevic unterstreicht, dass Grundwasser stellen die Aufzeichnung dessen, was wir in der Vergangenheit gemacht haben. Sie verändern sich und erholen sich langsam, fügt er hinzu.

- Wir haben ein großes Problem mit Oberflächengewässern, und wollen mit diesem Projekt auf bestehende Risiken hinweisen.

Dank dem Projekt im Grenzgebiet zwischen Ungarn und Serbien können die negativen Folgen der Dürre und des Hochwassers verhindert oder gemildert werden. Ungarn verfügt schon zehn Jahre über eine eigene Grundwasser-Datenbank.

- Ein strategischer Ansatz kann durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Intensivierung der Zusammenarbeit gefördert werden. Eines der Ziele ist die Gründung eines grenzüberschreitenden Zenrums, als Netzwerk der Institutionen und Forscher, die Angaben und Informationen zu diesem Phänomen austauschen können - sagt Minocer Mesaros.

Am Projekt der Überwachung von Grundwasser nehmen die Universität in Szeged, die Fakultäten für Landwirtschaftswissenschaft udn Mathematik und Naturwissenschaften in Novi Sad, wie auch Unternehmen Vode Vojvodine und ihre Kollegen aus Szeged teil. Die erste Konferenz fand in Novi Sad statt.

Das Projekt wird von der EU mit 730.000 EUR finanziert.

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