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Präsentation der regionalen Investitiosnplattform von Westbalkan im Februar 2018

Quelle: Tanjug Freitag, 05.01.2018. 11:34
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Abbildung (FotoASDF_MEDIA/shutterstock.com)Abbildung
Die gemeinsame Wirtschaftskammer Westbalkan mit Sitz in Triest wird Ende Februar in London ihr erstes Produkt - regionale Investitionsplattform für potenzielle Investoren in der Region - vorstellen, kündigt der Präsident der Wirtschaftskammer Serbien (PKS) Marko Cadez.

Die Online-Investitionsplattform wird potenziellen Investoren an einem Ort die wichtigsten makroökonomischen Indikatoren, Informationen über gültigen Gesetzen und Regeln, finanzielle und andere Anreize, potenzielle Zulieferer vorstellen, erklärt Cadez, der zugleich die Funktion des Vorstandsvorsitzenden des Investitionsforums der Wirtschaftskammer von Westbalkan Sechs (KIF Zb6) ausübt.

Das diesjährige Investitionsforum in London, das am 26. Februar unter der Schirmherrschaft der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) im Rahmen des sogenannten "Berliner Prozesses" stattfindet, ist auf Länder des westlichen Balkans fokussiert.

- Seit der Gründung des Ständigen Sekretariats des Investitionsforums der Wirtschaftskammern vor einem halben Jahr haben wir das Team in unserem Büro in Triest vervollständigt. Es soll an der Realisierung gemeinsamer, von der Europäischen Union unterstützter Projekte im Rahmen des "Berliner Prozesses" arbeiten - sagte Cadez gegenüber Tanjug.

Neben der politischen Seite, die auf die "Revitalisierung" der zwischenstaatlichen Beziehungen und Lösung der verbleibenden offenen Probleme in der Region konzentriert ist, bekommt der "Berliner Prozess" eine immer stärkere wirtschaftliche Dimension.

- Unser Ziel ist, durch regionale wirtschaftliche Integration, stärkere infrastrukturelle und geschäftliche Verbindung, Beseitigung von Hindernissen für Unternehmen und Investitionen und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Bedingungen für den intensiveren Handel, Investitionen und neue Arbeitsplätze zu schaffen - unterstreicht Cadez.

Dazu soll die Umsetzung des Mehrjährigen Aktionsplans für den regionalen Wirtschaftsraum mit 115 Maßnahmen, wozu sich alle Regierungen in der Region verpflichtet haben.

- Von entscheidender Bedeutung für unsere kleinen Volkswirtschaften ist, dass wir Vorschriften, Pflanzenschutz- und Veterinärzertifikate harmonisieren, die Inspektionen synchronisieren und einen gemeinsamen Markt ohne Hindernisse bilden. Wir sollen den Wirtschaftsraum attraktiv für unsere Unternehmen und Investoren aus der ganzen Welt machen - erklärt Cadez.

Positive Auswirkungen einer stärkeren regionalen Zusammenarbeit kann man am bestem am Beispiel Serbiens und Albaniens sehen.

- Serbien und Albanien sind zwei Volkswirtschaften in der Region, die in den letzten zwölf Monaten durch Mechanismen zur Stärkung der regionalen und bilateralen Zusammenarbeit die größten Fortschritte in der Verbindung ihrer Unternehmen gemacht haben. In nur einem Jahr nach dem ersten Forum in Nis haben wir an der Vernetzung unserer Unternehmen gearbeitet. Der Warenverkehr zwischen unseren zwei Ländern ist inzwischen um fast 40% gestiegen und wir haben bereits die ersten unterzeichneten Verträge über die Gründung gemeinsamer Unternehmen und andere geschäftliche Arrangements - so Cadez.

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