Drei Tassen Kaffee verlängern das Leben
Eine der besten Demonstrationen des Einflusses von Kaffee in der ganzen Welt fand unlängst in Peking, in der Hauptstadt des Teelandes - China, wo die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks sein größtes Geschäft mit einer Fläche von 2.700 m2 und mehr als 400 Mitarbeitern eröffnete.
Am Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Barcelona präsentierten Forscher der spanischen Universität Seguimiento von Navarra erstaunliche Resultate. Wer Kaffee trinkt, reduziert massiv das generelle Risiko, früh zu sterben.
Die Universität begann die Studie 1999. 19'896 Personen nahmen daran teil, alles Studienabgänger spanischer Universitäten. Untersucht wurde, wie sich der Kaffee-Konsum auf die Sterblichkeit von Menschen mittleren Alters auswirkt. Zu Beginn der Studie lag das Durchschnittsalter bei 37,7 Jahren. Im Schnitt wurden die Teilnehmer während zehn Jahren beobachtet. Insgesamt starben 337 Personen während des Projekts.
Der positive Effekt von Kaffee auf die Testpersonen war massiv: Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trinkt, bei dem liegt die Wahrscheinlichkeit zu sterben 64 Prozent tiefer als bei Menschen, die nie oder fast nie Kaffee trinken.
Bei über 45-Jährigen hatte auch die Veränderung der Menge Einfluss auf die Sterblichkeit: Wenn jemand pro Tag noch zwei zusätzliche Tassen Kaffee trank, sank die Sterblichkeit noch einmal um 30 Prozent. Bei unter 45-Jährigen zeigte sich dieser Effekt nicht.
Im Juli kam bereits ein Forschungsteam der britischen Universität Reading zum Schluss, dass Kaffeetrinker länger leben. Sie nahmen die Sterbedaten von mehr als einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern unter die Lupe. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in den «Annals of die Internal Medicine».
Sie erhielten bei Männern eine um zwölf Prozent geringere Sterblichkeit und bei Frauen immerhin noch eine von sieben Prozent. Die Resultate der aktuellen Studie fielen aber deutlich markanter aus.
Der grösste positive Effekt zeigte sich im Hinblick auf Lebererkrankungen wie einer Leberzirrhose. Letztlich scheine es auch einen vorteilhaften Zusammenhang zwischen dem Konsum von Kaffee und Parkinson, Depression und der Alzheimer-Krankheit zu geben.
Ein moderater Kaffee-Konsum scheint der Gesundheit eher gut zu tun als ihr zu schaden, so das Fazit der Forscher. Eine Ausnahme seien jedoch schwangere Frauen und Frauen mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche, da Kaffee mit einem leicht erhöhten Fraktur-Risiko in Zusammenhang stand.
Starbucks SAD

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