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Informationszentrum für IKT-Ausbildung von Staatsbediensteten eröffnet in Belgrad

Quelle: eKapija Donnerstag, 21.12.2017. 01:27
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Abbildung (FotoStockLite/shutterstock.com)Abbildung
Der serbische Minister für Staats- und Gemeindeverwaltung Branko Ruzic eröffnete am Mittwoch (20. Dezember 2017) ein Informationszentrum für die Ausbildung von Staatsbediensteten und Bürgern im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, dessen Ausstattung die Republik Korea mit 250.000 EUR finanzierte.

Ruzic hob dabei hervor, dass das serbische Ministerium für Staats- und Gemeindeverwaltung den Raum, und die Republik Korea die Ausstattung, Technologie, das Know-how und kostenfreie Trainings und Kurse gesichert hat.

Das Zentrum ist in erster Linie für die Ausbildung von Staatsbediensteten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien vorgesehen, aber auch von Bürgern, Studenten, Start-ups, Nichtregierungsorganisationen und kommunalen Selbstverwaltungen, erklärte der Minister.

Das Zentrum soll uns helfen, ein nachhaltiges Entwicklungsmodell für die Digitalisierung der Verwaltung zu erstellen und zu implementieren. Es ist das erste konkrete Ergebnis eines Memorandums, das man mit dem Geschäftsleiter der Nationalenagentur für Informationsgesellschaft der Republik Korea unterzeichnet wurde. Die Agentur ist seit Jahren ein wichtiger Partner Serbiens.


Die Informations- und Kommunikationspolitik, welche die Regierung Serbiens durchführt, habe unglaubliche Fortschritte gemacht, erklärte der Geschäftsleiter der Nationalagentur für Informationsgesellschaft der Republik Korea Bjong Jo So, und wies auf die Tatsache hin, dass die IT-Branche der am schnellsten wachsende Wirtschaftssektor in Serbien sei, der sich mit sechs Prozenten am BIP beteilige.

Die Regierung Serbiens mache, seiner Meinung nach, sehr wichtige Schritte für die Verbesserung der digitalen Kompetenzen von Staatsbediensteten, Bürgern und Jugendlichen, sagte er.

Der Berater des Außenministers der Republik Korea in der Botschaft in Belgrad, Park Kichang, gab bekannt, dass im Informationszentrum in Belgrad die Freundschaft zwischen Serbien und Korea pflegen werde. Dieses Land im Fernsot sei, laut seinen Worten, ein wichtiger Partner Serbiens auf dem Weg der Digitalisierung.

Der Geschäftsleiter im Ministerium für Wissenschaft und Informationstechnologie Mung Che wies auf das ausgezeichente Bildungssystem in Serbien hin, das die Entwicklung von hervorragenden IT-Experten ermöglicht.

Che hofft darauf, dass sich das Zentrum zu einem "Informationshof" für Zentral- und Osteuropa entwickeln wird, wie auch, dass sich die Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern in der Zukunft die Kultur und Wirtschaft einschließen wird.

Das Informationszentrum nimmt eine Fläche von 410 m2 ein. Es besteht aus drei ausgestatteten Hörsälen für die Ausbildung im Bereich der IkT, aus Konferenzsälen und Büros für Beamten, die mit den modernsten Computern und Ausrüstung versehen sind.

Für die Ausbildung sind Experten, Freiwillige und Berater aus der Republik Korea und Serbien zuständig.

Bulgarien, Rumänien, Moldawien, die Ukrainie und Weißrussland sind europäische Länder, die solche Hilfe von Korea in den letzten 15 Jahren erhalten haben, und ähnliche Zentren wurden auf allen Kontinenten außer in Nordamerika eröffnet.

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