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Serbien und Baden-Württemberg unterzeichnen Memorandum über strategische Partnerschaft

Quelle: Glas javnosti Mittwoch, 08.10.2008. 11:58
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Serbien und eine der meist entwickelten Regionen in Europa, Bundesland Baden-Württemberg, sollen künftig eng wirtschaftlich und technologisch zusammenarbeiten, erklärte der serbische Vizepremier, Božidar Đelić, der mit dem Ministerpräsident Günther H. Oettinger eine Absichtserklärung für das Memorandum über strategische Partnerschaft unterzeichnet hat. Eine der stärksten Energieversorgungsunternehmen in Deutschlang, „Energie Baden-Württemberg“ mit Sitz in Karlsruhe, dessen Partner der französische Energieriese EDF ist, zeigt großes Interesse für Investitionen in zwei neue Wärmekraftwerke in Serbien von 700 MW, welche bis Ende des Jahres ausgeschrieben werden sollen, erklärte Đelić.

Er wies darauf hin, dass das Bundesland mit 10,7 Einwohnern Exportergebnisse von Spanien erreicht. Im Vorjahr wurden, nämlich, Erzeugnisse und Dienstleistungen im Wert von 150 Mrd. Euro ausgeführt. Es gibt 5 Mio. Erwerbstätige in Baden-Württemberg und 70.000 davon serbischer Herkunft.

Der serbische Vizepremier kündigte die Bildung einer gemeinsamen Kommision für Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Investitionen an. In Serbien wurden bisher zwei größere Investitionen aus dem deutschen Bundesland realisiert. Eine von ihnen ist die Investition der „Reum Gruppe“ in der serbischen Stadt Svilajnac, die 300 – 500 Arbeiter beschäftigen will. „Reum Gruppe“ ist führender mittelständischer Hersteller von hochwertigen Interior-Komponenten und Bediensystemen für die Automobil- und Consumergeräte-Industrie, erklärte der Minister, der auf eine engere Zusammenarbeit in der Automobilindustrie hofft.

Er würde gern große Automobilhersteller wie "Volkswagen" von der Rentabilität der Investitionen in die Produktion in Serbien überzeugen, sagte der Minister und fügte hinzu, dass „Porsche“ mit Sitz im Hauptstadt des Bundeslandes Stuttgart die Aktien von „Volkswagen“ kontrolliert.

- Gelingt uns so etwas, könnte Serbien bald das Niveau der Slowakei erreichen. Große Investitinen in die Produktion in einem Sektor sollten, unseren Erwartungen nach, eine Kettenreaktion in anderen Wirtschaftszweigen hervorrufen - meinte Đelić.

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