NavMenu

EU unterstützt zwei neue Projekte im Abfallmanagement in Serbien - Pläne zur Erarbeitung einer nationalen Strategie

Quelle: RTS Freitag, 01.12.2017. 10:32
Kommentare
Podeli

(FotoEvan Lorne/shutterstock.com)
Fast 2,4 Mio. Tonnen feste Siedlungsabfälle werden jährlich in Serbien erzeugt, und 800.000 Tonnen davon lassen sich verwerten. Zwei Projekte hat Serbien mit der Unterstützung der EU gestartet - Unterstützung bei der Entwicklung eines strategischen Rahmens im Bereich der Abfallwirtschaft und Projekt der primären Mülltrennung - um Fortschritte in diesem Bereich zu machen.

Beide Projekte und die Unterstützung der EU ermöglichen Serbien, sich viel seriöser mit dem Problem des Abfall- und Abwassermanagemetns zu befassen, wofür das Land Milliarden Euro benötigt, erklärte der serbische Umweltschutzminister, Goran Trivan, bei der Präsentation der erwähnten Projekte auf einer Konferenz.



Das Kapitel 27 im Rahmen der Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union verpflichtet Serbien, nationale Vorschriften mitden europäischen zu harmonisieren, bzw. notwendige Maßnahmen zur Gewährleistung einer effektiven Umsetzung der neuen EU-Lösungen und -Richtlinien im Bereich des Umweltschutzes und ihrer Kontrolle zu treffen. Deshalb wird das Projekt zur Unterstützung bei der Entwicklung eines strategischen Rahmens im Bereich der Abfallwirtschaft mit einer Dauer von 24 Monaten umgesetzt.

Eines der konkreten Ziele des Projekts ist die Erarbeitung einer neuen Nationalen Strategie des Abfallmangements, als die Grundlage für die langfristigen und nachhaltige Abfallentsorgung. Die Strategie wird den Zeitraum von 2019 bis 2024 decken. Geplant ist die Erarbeitung eines Nationalplans zum Abfallmanagement als Bestandteil der Strategie.

Man wird, außerdem, ein Nationales Abfallvermeidungsprogramm erarbeiten, und es wird auch die Entwicklung einer Reihe von wirtschaftlichen Instrumenten zur Implementierung des Plans zur Entsorgung von festen Siedlungsabfällen erwartet.

Das Projekt "Unterstützung bei der Entwicklung eines strategischen Rahmens im Bereich der Abfallwirtschaft" wurde von der EU mit 1,5 Mio. EUR im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe (IPA), Umweltschutzministerium Serbiens, Umweltbundesamt Österreich, Umweltamt Schweden und Umweltschutzministerium Litauens unterstützt.

Das Projekt der primären Mülltrennung wurde vom Ressortministerium, der EU und Schweden unterstützt, und es sollte zur Einführung der primären Mülltrennung in vier Regionen beitragen, wo Deponien von Staatsunternehmen betrieben werden - Duboko, Pirot, Srem-Macva und Pancevo.

Das Hauptziel des Projekts ist, die Recyclingquote in vier Regionen auf 15% innerhalb von zwei Jahren zu erhöhen.

Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.