Was ist Computer Vision Syndrom?
Erschwerend kommt für die Augen hinzu, dass Menschen beim Arbeiten am Bildschirm weniger oft blinzeln. Normalerweise hat man 10 bis 15 Lidschläge pro Minute. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Rate vor einem Monitor auf 5 bis 7 Lidschläge pro Minute absinken kann. Außerdem kommt es dabei häufig zu unvollständigen Lidschlägen, bei denen das Lid das Auge nur teilweise oder zu kurz bedeckt. Dies führt zu trockenen, gerötete und irritierten Augen und kann Augenschmerzen und verschwommene Wahrnehmung auslösen, warnen die Forscher des National Institutes of Health Washington.
- Das Computer Vision Syndrom kann weder die Augen schädigen, noch Augenkrankheiten verursachen. Es kann aber zu trockenen, geröteten und irritierten Augen führen und Augenschmerzen und verschwommene Wahrnehmung auslösen - sagt Dr. Rachel Bishop, Leiterin des Expertenteams.
Das Computer Vision Syndrom kann bei Erwachsenen zur Reduzierung der Produktivität bei Arbeit, und bei Kindern zu Schwierigkeiten beim Lernen führen. Bei Kindern sind Augen insbesondere beim stundenlangen Spielen am Computer oder Tablet belastet, warnen Fachleute und behaupten, dass es immer mehr kurzsichtige Kinder wegen der übermäßigen Nutzung von elektronischen Handgeräten gibt.
- Um das Computer Vision Syndrom zu vermeiden, oder mindestens zu mildern sollte man vom Augenarzt empfohlenen Tropfen nutzen, um die Augen feucht zu halten, und wenn möglich, jede 15 Minuten eine Pause machen - sagt Dr. Bishop.

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