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MK interessiert am Kauf von Victoria Group?

Quelle: eKapija Dienstag, 21.11.2017. 03:47
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Die MK Group hat vor einigen Tagen ein Übernahmeangebot für die überschuldete Victoria Group eingereicht, für welche die Übernahme seitens einen neuen Inhaber, bereit, die Schulden in Höhe von 275 Mio. EUR zu tilgen, den einzigen Weg aus dieser schweren Geschäftslage darstellt, meldete heute Radio 021.

Zwei Unternehmen hatten sich, laut Radio 021, über fast alle Fragen geeinigt, sodass man die Realisierung dieser Transaktion bis Ende des Jahres erwarten konnte.

Die MK Group würde auf diese Weise Unternehmen wie Sojaproteion, Ölfabrik Mladost in Sid, Veterinärmedizinsiche Anstalt in Subotica u.a. übernehmen.

Niemandwar aber in den erwähnten zwei Unternehmen bereit, dem Portal eKapija diese Informationen zu bestätigen.

- Wir können in diesem Moment weitere Pläne und Gespräche mit potenziellen Partnern nicht kommentieren - erfährt eKapija in der Victoria Group. "Optionen für strategische Partnerschaften, gemeinsame Investitionen, Fusionen und Übernahmen werden kontinuierlich überlegt", fügte man hinzu.

Alle geschäftlichen Aktivitäten der Victoria Group wickeln sich ungestört ab, parallel zu "Maßnahmen der inneren Konsolidierung. Stabile Aktivitäten und ein gesundes Geschäftsmodell ermöglichen uns die Realisierugn von operativen Plänen und die nachhaltige Ausübung der Geschäftstätigkeit in der folgenden Zeit".

Gleichzeitig erfahren wir in der MK Group, dass sie neue Investitionen in die Agrarindustrie planen und dementsprechend mehrere Möglichkeiten in Bereichen wie Agrarwirtschaft , Bankwesen und Tourismus, sowohl in Serbien als auch in der Region überlegen.

- Neue Investitionen und Übernahme sind notwendig, um die MK Group für den großen europäischen Markt mit 500 Mio. Verbrauchern vorzubereiten, wo wir mit den stärksten Unternehmen als Konkurrenten rechnen müssen und sie sind schon heute 5-10-mal größer als die MK Group - sagt man uns im Unternehmen und unterstreicht, dass man auf diese Weise "eine gewissere Zukunft für 7.000 Mitarbeiter und 30.000 Zulieferer wie auch die Entwicklung von 70 Gemeinden in Serbien sichern könnte."

- Potenzielle Investitioenn in die Agrarindustrie bedeuten aber nicht, dass wir uns aus der Produktion von Zucker zurückziehen werden - sagt man im Unternehmen.. "Im Falle einer neuen, konkreten Übernahme werden wir die Öffentlichkeit, wie immer, rechtzeitig informieren", erklärte der Direktor Dusan Radicevic.

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