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Gesetz über duale Ausbildung bringt Neuerungen für Schüler und Arbeitgeber - Ausbildungsvergütung nicht unter 70% des Mindestlohns

Quelle: RTS Dienstag, 31.10.2017. 14:49
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Podeli
Abbildung (Fotond3000/shutterstock.com)Abbildung
Im Entwurf des Gesetzes zur dualen Ausbildung sind Ausbildungsverträge zwischen Arbeitgebern und Schulden, wie auch zwischen Arbeitgebern und Auszubildenden vorgesehen. Auszubildende Schüler erwerben dadurch bestimmte Rechte, müssen aber auch präzis definierte Verpflichtungen und Verantwortungen erfüllen. Im Falle eines Vertragsverstoß kann der Ausbildungsvertrag gekündigt werden, sagte die Geschäftsführerin des Ausbildungszentrums der Wirtschaftskammer Serbien, Mirjana Kovacevic, gegenüber dem Fernsehsender RTS.
Serbien sei auf dem 134. Platz, wenn es um Kapazitäten für die Verringerung der Auswanderung von qualifizierten Fachkräften geht, zeigen Analysen. Dieses Problem sowie die Langzeit-Jobsuche sollten durch Einführung der dualen Ausbildung gelöst werden. Der Gestzentwurf wurde bereits im Parlament eingebracht.
Die Geschäftsführerin des Ausbildungszentrums der Wirtschaftskammer Serbiens, Mirjana Kovacevic, sagt, dass die duale Ausbildung derzeit in 60 Sekundärschulen in Serbien realisiert werde, in Zusammenarbeit mit 200 Unternehmen. 3.000 Schüler nehmen an solchen Programmen teil.

- Das Gesetz sollte die Verantwortung aller Beteiligten regeln und eine Gewissheit bringen. Der Gesetzgeber hat, nämlich, die Rolle des Arbeitsgebers, der für das Lernen durch Arbeit und Realisierung eines Teisl des Lehrprogramms verantwortlich ist, präzis definiert. Vorgesehen sind Ausbildungsverträge zwischen Arbeitgebern und Schule, und zwischen Arbeitgebern und Schülern - erklärte Kovacevic im Tagesschau des staatlichen Fernsehsendes RTS.
Die wichtigste Neuerung sind eben präzis definierte Bedingungen - Unternehmen, mit denen die Schulen zusammenarbeiten, müssen über die entsprechende Lehrkräfte und Ausrüstung für die Realisierung von Lehrprogrammen verfügen.
Kovacevic wies darauf hin, dass diejenigen, die derzeit im Programm sind, alle Bedingungen erfüllen.
- Durch Pilotprojekte sind wir zu Schlussfolgerungen gekommen, wie wir notwendige Bedingungen schaffen, uns um den Transport, die Verpflegung, Versicherung und Ausbildungsvergütung kümmern sollen - fügte sie hinzu.
Der Gesetzgeber hat vorgesehen, dass die Ausbildungsvergütung nicht geringer als 70% des Mindestlohns sein sollte. Arbeitgeber können aber den Betrag abhängig von seinen Möglichkeiten und Leistungen der Auszubildenden erhöhen.
Diese Gesetzesvorlage wird von der Opposition streng kritisiert, mit dem Argument, dass auf diese Weise nur billige Arbeitskräfte erzeugt werden.
- Hier handelt es sich um Schüler, Auszubildende sind keine Arbeitnehmer, sie haben Lehrer und Lehrprogrammen. Wenn sie in eine Arbeitsumgebung kommen, wissen sie nichts, sie sollen erst was lernen - sagte Kovacevic und fügte hinzu, dass sie auf diese Weise die Chance bekommen, von den Besten ausgebildet zu werden und das theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden.
Viele Arbeitgeber hätten bisher die Ausbildugnsvergütung ausgezahlt, und Auszubildende auch mit Stipendien unterstützt, unterstrich Kovacevic.
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