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Schweden suchen nach Partnern für das Projekt des Ökodorfes - Großes Potenzial für Entwicklung von grünen Technologien in Serbien

Quelle: eKapija Donnerstag, 26.10.2017. 08:28
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Serbien hat großes Potenzial für die Entwicklung von grünen Technologien, alternativen Energiequellen und nachhaltiger Produktion, so lautet die Schlussfolgerung der schwedischen Experten engagiert im Rahmen der Plattform Swedish Cleantech, die am Mittwoch, 25. Oktober 2017 Zrenjanin besuchten. Diese Plattform ist auf schwedische Unternehmen orientiert, die sich mit der Entwicklung, Vermarktung und Export von schwedischen grünen Technologien befassen, teilte die schwedische Botschaft mit.

- Wir arbeiten bereits mit Zrenjanin zusammen und deshalb suchen wir heute hier nach Partnern. Unser Konzept des Ökodorfs bietet Hightech-Lösungen für die Entwicklung ländlicher Gebiete. Wir wollen nicht nur das System implementieren, sondern auch Dorfbewohner für die Anwendung der fortgeschrittenen Technologien ausbilden. Dörfer sollten über gesundes Trinkwasser und Kläranlagen für Abwasser verfügen und erneuerbare Energien nutzen - sagte Per Olof Hallberg, der beim schwedischen Unternehmen Gastrike Atervinnare für auswärtige Angelegenheiten zuständig ist.



Sie suchen nach einer Gemeinde, in der sie das Pilotprojekt des Ökodorfs umsetzen würden. Das Projekt sehen die aktive Teilnahme der Dorfbewohner an seiner Implementierung und Lösung aller Probleme vor, sagte er.

- Wenn das Pilotprojekt gelingt, würden wir es in anderen Dörfern umsetzen - sagte er.

Mladen Prodanovic, Koordinator für Handel und Förderung bei der schwedischen Botschaft in Belgrad gab bekannt, dass die Botschaft die Vernetzung von schwedischen und serbischen Unternehmen auf dem Gebiet der nachhaltigen Produktion durch von der Schwedischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit SIDA finanzierte Projekte ermögliche und unterstütze, genauso wie die Vernetzung für die Entwicklung von grünen Technologien,

Vertreter des schwedischen Nationalverbandes von Umweltunternehmen ASSET, der rund 1.500 Mitglieder in Schweden hat, Anders Sundvall, unterstrich, dass es in Schweden bereits eine Plattform der "intelligenten Städte" (Smart City Sweden) gebe.

- Wir sind wahrscheinlich nicht die weltweit Nummer eins im Busness, sind aber von einer starken technischen Kultur geprägt. Unsere Aufgabe ist, an der Vernetzung im Bereich des Umweltschutzes zu arbeiten, und wir sind besonders auf die Lösung der Probleme mit der Abwasserentsorgung fokussiert, und dies ist eines der größten Probleme der Stadt Zrenjanin - sagte er und fügte hinzu, dass er darin ein großes Potenzial für die Zusammenarbeit erkannt habe.

Zrenjanin hat diesmal auch Ahmet Bahceci, Vertreter des auf Kompostierung spezialisierten Unternehmen Vermigron, der die Möglichkeiten für die Zusammeanrbeit im Bereich der Kompostierung mit Serbien und der Region präsenteirte und Vorteile und Bedeutung der organisch-biologischen Kompostierung unterstrich, heißt es in der Mitteilung der schwedischen Botschaft.

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