ANTIC: Alles bereit für neue Heizsaison
Sonntag, 24.09.2017.
17:42
Serbien sei für die bevorstehende Wintersaison gut vorbereitet, in allen Städten sollten bald Fernwärmenetze getestet worden. Im Falle dass die mittlere Außentemperatur (Heizgrenze) unter 12 Grad Celsius sinkt, sollte die Heizperiode vor dem 15. Oktober starten, sagte er.
Die Umstellung auf erneuerabere Energien und die Rationalisierung des Energieverbrauchs hätten absoluten Vorrang für sein Ministerium, sagte Antic in einer Sendung des Fernsehsenders TV Pink.
- Ein Teil der Heizwerke in Serbien wollen wir auf Biomasse umstellen, insbesondere diejenige, die Gas als Brennstoff verwenden. Wir verfügen über ausreichende Mengen Biomasse in Ost- und Südserbien, und das ist in Übereinstimmung mit unseren Zielen, bzw. mit der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energiequellen - so Antic.
Als sehr wagemutigt hat der Minister die Ziele der serbischen Regierung im Bereich der Energieeffizienz bezeichnet. Der Energieverbrauch sollte bis 2018 um rund 9% im Vergleich zu 2010 gesenkt werden, sagte er.
Mit Kollegen aus dem Ministerium für europäische Integrationen und dem Finanzministeirum habe er die Bildung eines umfangreichen Fonds für Energieeffizienz besprochen, die mit der Unterstützung im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe (IPA) rechnen könnte.
Erneuerbare Energiequellen sind Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie, Wasserenergie, erinnerte der Minister Antic und fügte hinzu, dass man derzeit nicht auf Solar- und Windparks bestehen sollte, weil sie im Trend sind, sondern bestehenden Vorteile des Landes nutzen sollte.
Der Bau des Kohlekraftwerks Kolstolac verlaufe, laut seinen Worten, wie geplant, sagte der Minister und unterstrich, dass es um das erste Kraftwerk gehe, das in Serbien seit 1991 gebaut werde. Serbien gewinne, laut seinen Worten, bereits 600 MWh Strom aus erneuerbaren Energiequellen und 350 MWh aus Kohlekraftwerken, was schon jetzt auf eine wichtige Umwandlung hinweise.
Mehr als 200 Mio. EUR seien, laut seinen Worten, in ökologische Projekte investiert, und bis 2025 soltlen weitere 900 Mio. investiert werden, damit Kohlekraftwerke im Einklang mit den Normen funktionieren können.
Die Privatisierung der größten Kraftwerke im Energiesystem Serbiens sei derzeit ausgeschlossen, unterstrich der Energieminister Serbiens.

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