"Deutsche Telekom" interessiert an der serbischen "Telekom" - Ohne Verhandlungen in diesem Jahr
Mittwoch, 27.08.2008.
94:6
Die "Deutsche Telekom" hat großes Interesse für die Mehrheitsbeteiligung an der serbischen "Telekom" gezeigt, bestätigte man am Dienstag (26. August 2008). Vertreter der Regierung Serbiens sind aber nicht bereit, Verhandlungen über den Verkauf des serbischen Telekommunikationsunternehmen in diesem Jahr aufzunehmen.
Die Regierung Serbiens errinert, dass ein Vertrag über die Vorbereitung des Börsengangs der serbischen Telekom mit dem Privatisierungsberater
bis Ende dieser Woche unterzeichnet werden soll. Sieben große internationale Investmentbanken bewarben sich schon im Januar dieses Jahrs um diesen Auftrag. Die Entwicklungsstrategie der serbischen Telekom soll von einer von ihnen bis Ende dieses Jahres erstellt werden.
Der Privatisierungsberater muss zunächst eine gründliche Analyse der rechtlichen und finanziellen Lage des serbischen Telekommunikationsunternehmen durchführen und demnächst eine Strategie des Börsengangs erstellen und anwenden. Alles das soll von der Regierung Serbiens erörtert und angenommmen werden. Erst dann kann man mit der Privatisierung der Telekom anfangen.
Die Regierung Serbiens habe, wie gesagt, die Privatisierung durch öffentliches Angebot der Aktien nicht aufgegeben. Solche Privatisierungsstrategie sieht den Verkauf von 15% der Aktien an der Börse (Belgrader und Londoner) sowie die Verteilung von 15% der Aktien unter Bürgern, die Bedingungen dafür erfüllen. Die meisten Regierungsmitglieder sind der Meinung, dass der Staat die Mehrheitsbeteiligung an der "Telekom Srbija" weiterhin behalten soll.
Telekom Srbija a.d. Beograd
Deutsche Telekom AG Bonn
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