Srbijagas verschuldet sich mit 30 Mio. EUR, um Gaslieferungen für bevorstehende Wintersaison zu zahlen
In einer Anzeige, die Mitte August erschien, steht, dass das Unternehmen einen Kredit für die Sicherungdes Umlaufvermögens benötigt. Der wahre Grund ist aber der Geldmangel. Das Unternehmen muss die Finanzierung für die realisierten Gaslieferungen von Gazprom sichern, erfährt die Belgrader Tageszeitung Blic.
Um eventuelle Probleme mit der Versorgung in diesem Winter zu vermieden, entschied sich die Geschäftsleitung für einen kurzfristigen Kredit, der in den nächsten zwölf Monaten zurückzuzahlen sind. Dies ist die einzige Weise, um die Dynamik der Gaslieferungen nicht zu stören.
Srbijagas muss Finanzmitel sehr schnell, oder genauer gesagt, bis Mitte Oktober sichern. Das ist die letzte Frist für die Einzahlung auf das Konto von Gazprom. Unternehmen und private Haushalte könnten ansonsten ohne Erdgas bleiben. Die bestehende Schuld von einer Milliarde EUR wird dadurch um weitere 30 Mio. EUR steigen, was die finanzielle Stabilität des Unternehmens zusätzlich gefährden kann.
- Es muss hervorgehoben werden, dass sich Srbijagas seit 2012 niemals für die Finazierung von Gaslieferungen verschuldet hat. Wir schulden Gazprom derzeit nichts - sagte Dusan Bajatovic, Direktor von Srbijagas.

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