Moskauer Bank nimmt ihre Tätigkeit in Serbien im Oktober auf
Mittwoch, 20.08.2008.
13:21
Die "Bank of Moscow" nimmt ihre Tätigkeit in Serbien im Oktober dieses Jahres auf. Im ersten Geschäftsjahr will man das Hauptgewicht auf die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft legen.
Vertreter der Bank teilten heute (20. August 2008) mit, dass die Bank über das Kapital im Wert von 15 Mio. Euro verfügt. Die Bank wird sich zunächst auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen orientieren. Geschäfte mit Privatpersonen sollen erst später entwickelt werden.
Obwohl ihr Auftritt auf dem serbischen Barkt in Verbindung mit Verhandlungen großen russischen Energieunternehmen gebracht wird, erklären Vertereter der Moskauer Bank, dass die Herkunft der Kunden keine Rollen für sie spielt.
Auf die Frage, ob ihr Auftritt in Serbien etwas mit den Expansionspläne von "Gazprom" für den Balkan und der Realisierung des serbisch-russischen Energieabkommens hat, gab der Vorsitzende des Ausführenden Ausschusses der Moskauer Bank in Belgrad, Vladimir Zečar, keine präzise Antwort. Er wiederholte nur, dass man die Zusammenarbeit nicht nur mit russischen, sondern auch mit serbischen Unternehmen plant.
Frisches Kapital sei, laut Zečar, der größte Vorteil der "Moskauer Bank" im Vergleich zu Konkurrenten aus Westeuropa. Manche von ihnen haben bereits Probleme mit der Liquidität.
Eine der wichtigsten Tätigkeiten der Moskauer Bank in Serbien soll die Kreditierung der serbischen Banken sein. Die Verhandlungen zu diesem Thema sind bereits aufgenommen worden, erklärte Mitglied des Ausführenden Ausschusses der Bank in Serbien, Milutin Nikolić.

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