Entwurf des Ackerlandgesetzes bis 1. September im Parlament
Montag, 14.08.2017.
15:42
Es gab keine öffentliche Diskussion, aber Zuständige im Landwirtschaftsministerium weisen darauf hin, dass sie seit einem Jahr mit verschiedenen Landwirtenorganisationen und -verbänden zusammengearbeitet hätten, wie auch dass sie mit vorgeschlagenen Änderungen und Ergänzungen zufrieden seien.
Alle Details des neuen Gesetzes sind noch immer nicht bekannt, aber es wurde noch früher bestätigt, dass der Gesetzgeber Ausländern den Ewerb des Eigentumsrecht am Ackerland in Serbien auf 2 Hektar begrenzen will, und dies nur unter der Bedingung, dass sie mindestens zehn Jahre in Serbien wohnhaft, sowie dass sie in das Register der landwirtschaftlichen Betriebe eingetragen sind.
Das Gesetz sollte vor dem 1. September in Kraft treten, wenn dem Stabilisierungs- und Assozierugnsabkommen zufolge serbische Staatsangehörige mit Bürger der Europäischen Union beim Kauf von Ackerland in Serbien auszugleichen sind.
Durch die Unterzeicnung des Stabilisierungs- und Assozierugnsabkommens 2008 wurde Serbien das einzige Land, das sich schon im Rahmen der Beitrittsverhandlungen mit der EU zur Liberalisierung des Handels mit dem Ackerland verpflichtete, also bevor es der Union als gleichgestellte Mitglied beigetreten ist. Andere Länder wir Polen, Kroatien, Ungarn haben aber einen langjährigen Verkaufsverbod für Ausländer sogar nach dem EU-Beitritt ausgehandelt.
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