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Ein Angebot für Batteriefabrik in Sombor - Schweizer Batagon International bietet 3,5 Mio. EUR

Quelle: eKapija Montag, 24.07.2017. 12:57
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Abbildung (FotoAfrica Studio/shutterstock.com)Abbildung
Nur ein Unternehmen hat Interesse für die Übernahme der Batteriefabrik "Fabrika akumulatora Sombor" (FAS) als juristische Person gezeigt. Das Schweizer Unternehmen Batagon International wäre, nämlich, bereit, 3,5 Mio. EUR für den insolventen Batteriehersteller mit Sitz in Sombor zu zahlen. In Hinsicht darauf, dass der Wert des serbischen Unternehmens auf 24,57 Mio. EUR geschätzt wurde, muss der Gläubigerausschuss über den Verkauf für weniger als Hälfte des geschätzten Wertes entscheiden, berichtet das Portal SOinfo.org.

Das einzige Angebot für die Fabrik in Sombor wurden am Donnerstag, 20. Juli 2017 eröffnet.

Der Konkursverwalter Predrag Ljubojevic hat die Batteriefabrik als juristische Person (mit einem Teil des Anlagevermögens) zum Verkauf gestellt, und parallel dazu noch einige, getrennte Einheiten - Gebäude und Ausrüstung des abhängigen Unternehmens Trgosirovina, Gewerberäume, zwei Zweizimmerwohnungen in Sombor, zwei Gehöften sowie 88 Kraftfahrzeuge.



Batagon International hat bereits die Einheit Trgosirovina für 305.000 EUR gekauft, also zum Preis höher als der geschätzte Wert - 272.525 EUR, meldet SOinfo.org.

Der Firmensitz von Batagon befindet sich in Zug. An der Versteigerung in Sombor erschien der schweizer Geschäftsmann Dalibor Matic gemeinsam mit dem ehemaligen serbischen Zentralbankpräsidenten Dejan Savic.

- Der Konkursverwalter hat Vertretern von Batagon informiert, dass über das Angebot unter der Hälfte des geschätzten Wertes der Gläubigerausschuss entscheiden muss. Wenn das Angebot akzeptiert wird, wird der Konkursverwalter zur Unterzeichnung des Kaufvertrags mit Batagon bevollmächtigt - berichtet SOinfo.org.

- Die Fabrik benötigt große Investitionen, neue Ausrüstung, Training für Mitarbeiter, neue Geschäftsleitung. Wir würden Probleme mit dem Umweltschutz schrittweise lösen, aber wir werden darüber nach der Übernahme entscheiden. Die Fabrik würde in erster Linie für den Export nach Russland, Deutschland, Italien, Frankreich und die Schweiz herstellen. In Hinsicht darauf, dass die Fabrik schon lange außer Betrieb ist und sehr viel an Wert verloren hat, ist unser Angebot sehr anständig. Hier werden enorme Investitionen benötigt, z.B. mindestens eine Million Euro, um die Fabrik in ihren ursprünglichen Zustand zu bringen. Und demnächst muss man in die Erweiterung ihrer technischen und Produktionskapazitäten investieren - sagte Dalobor Matic.

- Man sollte hier mit 450-500 Arbeitenehmer starten, udn diese Anzahl später auf 800 wie früher erhöhen. Schweizerische Gesetze verpflichten uns dazu, dass unsere Tochterunternehmen in anderen Ländern auf den Umweltschutz achten. Jetzt ist es schwer zu sagen, was hier genau zu tun ist - sagte Matic laut dem Portal SOinfo.org.

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