Aufruf zur Einsendung von Vorschlägen für neue Mitglieder des RTS-Rats für ungültig erklärt
Sonntag, 13.07.2008.
12:53
Der Aufruf zur Einsendung von Vorschlägen für neue Mitglieder des Rats der Rundfunk- und Fernsehanstalt RTS wurde vom Rundfunk- und Fernsehrat der Republik Serbien widerrufen.
In einer Mitteilung, unterzeichnet vom Vorsitzenden des Rundfunk- und Fernsehrats, Nenad Cekić, und veröffentlicht am 13. Juli 2008 in der Tageszeitung "Politika" wird für nichtig ein am 3. Juli in "Politika" und "NIN" und am 4. Juli im Magazin "Standard" veröffentlichter Aufruf erklärt.
Der am 19. Januar 2006 gegründete, neunköpfige RTS-Rat hat ein fünfjähriges Mandat. Nach dem Artikel 87 des Rundfunk- und Fernsehgesetzes werden seine Mitglieder von der Rundfunk- und Fernsehrat der REpublik Serbien ernannt.
Der RTS-Rat hat eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen unbenannten Mitglieder des Republikrats erstattet, weil sie "gegen das Gesetz verstoßen und offizielle Dokument gefälscht haben".
Eine Gruppe der Redakteure, Journalisten und Moderatoren forderte den Vorsitzenden des Ethikkomitees des Rundfunk- und Fernsehrats Serbien, Jovan Babić, am 9. Juli auf, die Umstände des erwähnten Aufrufs zu erklären.
Babić wies in seinem Antwort darauf hin, dass die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt durch "verringerte Erhebung der Rundfunk- und Fernsehgebühren - unter 50% " bedroht sei. Babić war der Meinung, dass der "Rundfunk- und Fernsehrat der Republik Serien die öffentliche Sendeanstalt, dem Gesetz nach, vor diesem Rückgang retten muss".

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