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"Draexlmaier" beschäftigte 795 Arbeiter in Zrenjanin und plant weitere 3.000 Arbeitsplätze

Quelle: Politika Samstag, 12.07.2008. 13:46
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Der Betrieb des deutschen Unternehmens "Draexlmaier" in der freien Wirtschaftszone "Bagljaš" stellt seit kurzem Autoteile für BMW her. Seit der Eröffnung am 9. Mai dieses Jahres arbeitet der Betrieb in drei Schichten. "Draexlmaier" versorgt die größten Automobilhersteller in der Welt wie BMW, Mercedes-Benz, Audi u.a.

Das Unternehmen beschäftigt fast 38.000 Mitarbeiter in 17 Ländern weltweit.

Allen Herstellern in der freien Wirtschaftszone in Zrenjanin steht eine Zollstation 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Sobald ein Lkw geladen wird, kann er fortfahren.

Die Fabrikhalle auf 15.000 m2, in der "Draexlmaier 795 Arbeiter beschäftigte, ist vom Deutschen Rudolf Walter gebaut worden.

Der geistvolle und ideenreiche Geschäftsmann startete sein Geschäft in Subotica, Heimatstadt seiner Ehefrau. Er war der erste Mieter in der freien Wirtschaftszone in Zrenjanin, die allen Forderungen der Investoren entgegenkam.

Rudolf Walter kann als Pionier des Entwicklungs-Booms bezeichnet werden. Heute gibt es zwanzig neue Fabriken in der Stadt. Manche sind bereits fertig gestellt, ander werden eben gebaut.

Es ist interessant, dass Walter seine erste Fabrikhalle in Zrenjanin vermieten wollte. Viele haben damals vermutet, dass es sich um einen Lagerraum handelt, in dem Waren für den Export anch Russland und in andere Länder in der Region aufbewahrt werden soll. Zur Freude zahlreicher Arbeitsloser in Zrenjanin wurde die Halle dem deutschen Unternehmen "Draexlmaier" vermietet, der die Produktionskapazitäten erweitern und neue Arbeiter beschäftigen wird.

Bei der Eröffnung des Betriebs in Zrenjanin erklärte der Eigentümer, Fritz Dräxlmaier, dass er die Qualität der Arbeitskräfte und die Nähe der wichtigsten Märkte - Deutschland und Mitteleuropa entscheidend waren. "Draexlmaier" versorgt die Autoindustrie mit elektrischen Komponenten, integrierten Modulen und Innenausstattung.

"Draexlmaier"-Hauptmanager in Zrenjanin, Jörg Pečnec, sagt, dass ihre Mitarbeiter in Zrenjanin einwandfrei sind. Bis Ende des nächsten Jahres sollen hier insgesamt 1.800 Arbeiter beschäftigt werden. Im Betrieb in Zrenjanin sollen spezielle Kabelsets montiert werden. "Draexlmaier" hat Entwicklungspläne bis 2018, die die Herstellung von Kabeln für das neueste BMW-Modell - L7 einschließen. In diesem Fall könnten hier fast 4.000 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Rudolf Walter hat, der Stadtverwaltung in Zrenjanin zufolge, den Bau von neuen Fabrikhallen auf bereits gemieteten Grundstücken angekündigt.

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