Miele und Steelco bündeln Kräfte
Mittwoch, 21.06.2017.
15:55
Die Familienkonzerne Miele und Steelco haben vereinbart, ihre Kräfte zu bündeln.
Hierzu zählt, dass Miele die Mehrheit der Anteile des italienischen Medizintechnik-Herstellers übernimmt.
Damit wächst die Medizintechnik-Sparte der Miele Gruppe um etwa ein Drittel auf rund 250 Millionen Euro Umsatz pro Jahr.
Übergreifendes Ziel ist, den Kunden ein noch leistungsfähigeres Produktportfolio sowie bestmöglichen Service zu bieten, vor und nach dem Kauf.
Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.
Miele zählt zu den weltweit renommierten Herstellern von Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräten für medizinische Einrichtungen und Labore. Hierzu gehört auch das Projektgeschäft zur Planung und Ausstattung der zentralen Sterilgutversorgung in Kliniken.
"Gemeinsam mit Steelco können wir unseren Anspruch auf die Qualitäts- und Innovationsführerschaft jetzt mit einem deutlich vergrößerten Produktportfolio verbinden und so unsere Marktposition weiter ausbauen", sagt Andreas Barduna, kaufmännischer Leiter des Geschäftsbereichs Miele Professional.
Den Geschäftsbereich Hausgeräte hinzugerechnet, erzielte die Miele Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr 2015/16 einen Umsatz von 3,71 Mrd. Euro und beschäftigt heute 19.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit.
Der Gründer und CEO Ottorino Casonato behält dadurch die operative Leitung vor Ort, verstärkt durch die Mitgründer Fabio Zardini und Ivone Capovilla sowie seine Tochter Nicoletta Casonato.
Das Aufsichtsgremium der Steelco Group wird mehrheitlich durch Miele besetzt sein.
"Für uns ist Miele ein starker und verlässlicher Partner für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft, der hervorragend zu uns passt", sagt Ottorino Casonato.
Miele d.o.o. Beograd

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