Kroatische Finanzgruppe "Fima" plant, eine Bank in Serbien zu kaufen
Freitag, 20.06.2008.
15:08
(Milan Horvat)
Die kroatische Gruppe "Fima" will 20 - 30% des Kapitals in einer serbischen Bank kaufen, erklärte der Vorstandsvorsitzende, Milan Horvat, in Varaždin.
- Wir verhandeln momentan mit drei Banken in Serbien und interessieren uns für noch weitere zwei. Es handelt sich vorwiegend um private Banken. In Frage kommen aber auch jene, an denen sich der Staat beteiligt - sagte Horvat und fügte hinzu, dass "Fima" auch ein staatliches Aktienpaket aufkaufen würde.
- Wir interessieren uns für einen seriösen und zuverlässigen Partner und nicht für eine Greenfield-Investition. Wir suchen nicht nach einer großen Bank, diese benötigen uns auch nicht, aber eine Bank in Schwierigkeiten, das ist eine große Chance für uns - meint Horvat.
Er konnte nicht im Voraus sagen, wie viel "Fima" in solche Transaktion investieren wird, wies nur darauf hin, dass die Gruppe in folgenden drei Jahren 80 Mio. Euro im Banksektor investieren will. Investitionen sollen in sechs bis acht Länder realisiert werden, in denen "Fima" bereits präsent ist.
Vertreter von "Fima" behaupten, dass die Weltbank ihre Investitionen in Serbien unterstützen will. Das sei von großer Bedeutung für Serbien bzw. für seine Kreditwürdigkeit und Rating, hob man in "Fima" hervor.
FIMA Grupa d.d. Varaždin

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